Jetzt auf die neuen Favoriten setzen!
22.12.2020 Börsen. Briefing.

Airbus: Impfstoff-News übertrumpfen schlechte Nachrichten

-%
Airbus

Beim Flugzeugbauer Airbus flatterten heute Morgen weitere schlechte Meldungen ins Haus. Der britische Billigflieger EasyJet will bestellte Flugzeuge erst später abnehmen, die Aufträge einer AirAsia-Tochter könnten sogar komplett wegfallen. Trotzdem kann sich die Aktie des deutsch-französischen Konzern ins Plus kämpfen.

Das Unternehmen AirAsia kämpft wegen des Geschäftseinbruchs in der Coronakrise ums Überleben. Die Airline hatte vergangene Woche eine Kapitalerhöhung angekündigt und verhandelt mit ihren Geldgebern über eine Umstrukturierung der Schulden.

AirAsia-X ist der Langstrecken-Ableger der malaysischen Billigfluggesellschaft AirAsia und betreibt eine reine Airbus-Flotte. Erst im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen seine Bestellungen für den Großraumjet A330neo um zwölf Exemplare auf 78 Maschinen aufgestockt. Zudem hat das Unternehmen den neuen kleinen Langstreckenjet A321XLR geordert. Wie viele Aufträge möglicherweise auf der Kippe stehen, wollte ein Airbus-Sprecher nicht sagen. Die Gespräche über die Zukunft der Aufträge liefen noch. 

Börsen.Briefing Newsletter
Bleiben Sie über die neuesten Entwicklungen bei spannenden Unternehmen und an der Börse auf dem Laufenden. Lesen Sie das Börsen.Briefing. – den täglichen Newsletter des AKTIONÄR. Kostenlos.

Am Morgen hatte der britische Billigflieger Easyjet bekannt gegeben, noch mehr bestellte Airbus-Jets erst Jahre später abzunehmen als geplant. Man habe sich darauf geeinigt, dass Airbus 22 Maschinen statt in den Geschäftsjahren 2022 bis 2024 erst 2027 und 2028 an Easyjet ausliefert, teilte Easyjet mit. Airline-Chef Johan Lundgren begründete den Schritt damit, die Flottenplanung in dieser unsicheren Zeit noch flexibler zu gestalten.

Airbus (WKN: 938914)

Dass Aufträge bei Airbus wegfallen werden, ist sehr wahrscheinlich. Allerdings hat der Flugzeugbauer 7.441 Flugzeuge in den nächsten Jahren zu bauen, so dass der Wegfall einiger Bestellungen nicht dramatisch ist. Wer investiert ist, bleibt auch an Bord. 

Bleiben Sie über die aktuellen Entwicklungen an den Aktien- und Rohstoff-Märkten auf dem Laufenden. Abonnieren Sie kostenfrei das Börsen.Briefing. – den großen börsentäglichen Newsletter aus der AKTIONÄR-Redaktion.

Erhalten Sie am Nachmittag mit dem Börsen.Briefing. die wichtigsten News aus Wirtschaft, Politik und Börse. Weiterführende Links zu Analysen und passenden Anlage-Empfehlungen machen den Newsletter zusätzlich nutzwertig.

Registrieren Sie sich jetzt einfach unter diesem Link. Schon am nächsten Börsen-Nachmittag kommt das Börsen.Briefing. kostenfrei und unverbindlich in Ihr E-Mail-Postfach.