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16.11.2021 Emil Jusifov

SAP: Die verflixte 130-Euro-Marke

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SAP

Die SAP-Aktionäre können mit diesem Jahr insgesamt zufrieden sein. Das Papier hat seit Anfang Januar knapp 16 Prozent zugelegt. Mit Dividenden beträgt das Kursplus sogar rund 18 Prozent. Im Vergleich zur Peer-Group hat SAP allerdings noch Luft nach oben. Gerade was die Charttechnik anbetrifft gibt es hier noch Aufholbedarf.

Auch im dritten Versuch haben es die Bullen nicht geschafft, die psychologisch wichtige Marke bei 130 Euro zu überwältigen. Nach dem missglückten Ausbruchsversuch kam es erneut zum Rücksetzer. Das Papier notiert knapp fünf Prozent unter seinem Novemberhoch.

Aus charttechnischer Sicht wäre es nun wichtig, dass sie Aktie über dem GD100 bei 123,17 Euro und dem GD50 bei 122,71 Euro bleibt. Bei einem Abrutschen unter diese beiden gleitenden Durchschnittslinien wären im Bereich der 120-Euro-Marke und der 200-Tage-Linie (117,17 Euro) zwei weitere wichtige Unterstützungen.

Insgesamt sieht es aktuell nach einer Fortsetzung des seit Juli andauernden Seitwärtstrends aus, der zwischen 120 und 130 Euro verläuft. Erst bei einem nachhaltigen Ausbruch über die 130-Euro-Marke ist mit neuen stärkeren Kaufimpulsen zu rechnen.

SAP (WKN: 716460)

DER AKTIONÄR bleibt für SAP langfristig bullish. Gerade die Cloud-Strategie des Managements scheint langsam Früchte zu tragen. Aktuell sind jedoch aus charttechnischer Sicht andere Aktien aus der Peer-Group wie etwa Salesforce, ServiceNow oder Oracle interessanter.

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