Nvidia ist weiterhin das Maß aller Dinge bei leistungsfähigen KI-Chips. Doch der Halbleiter-Riese bleibt auf den reibungslosen Aufbau einer KI-Infrastruktur rund um den Globus angewiesen, um auch in Zukunft en masse Chips an seine Kunden auszuliefern. In der nordischen Region geht Nvidia hierbei offenbar einen interessanten Weg.
Wie CNBC in Bezug auf nicht genannte Quellen berichtet, fungiere der Chip-Riese als Vermittler und versuche, Unternehmen mit seinen Grafikprozessoren und Rechenzentrumsbetreibern zusammenzubringen, die über die Kapazitäten verfügen, diese in den nordischen Ländern einzusetzen.
Der Chiphersteller habe zudem versucht, eine Rolle bei Vereinbarungen zur KI-Infrastruktur zu übernehmen. Zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen erklärten demnach gegenüber CNBC, dass Nvidia angeboten habe, Unternehmen mit Rechenzentren in den nordischen Ländern – einer zunehmend gefragten Region für KI-Infrastruktur – mit Firmen zusammenzubringen, die Nvidia-GPUs besitzen und auf der Suche nach Rechenzentrumskapazitäten seien.
Nvidia scheint also zu versuchen, einen größeren Einfluss im gesamten KI-Ökosystem zu erhalten. Diese Reichweite erstrecke sich über seinen Software-Stack, die Beziehungen zu Regierungen und direkte Investitionen in andere Unternehmen, so CNBC.
In der Tat gewinnt der Aufbau der KI-Infrastruktur auch in den nordischen Ländern Europas an Fahrt. Zum Beispiel hat Stargate Norway große Ambitionen und Microsoft als Partner an Bord.
Dass der Data-Center-Bau in Norwegen und Co an Dynamik gewinnt, zeigt auch die Auftragslage des schwedischen Gebäudetechnik-Spezialisten Bravida. Das Unternehmen, welches ausschließlich in Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark aktiv ist, gilt als intimer Kenner, wenn es um den Bau von Rechenzentren geht. Die Firma konnte zuletzt mehrere größere Aufträge in diesem Bereich an Land ziehen.
Nvidia drängt offensichtlich immer stärker auf den schnellen Aufbau einer globalen KI-Infrastruktur. Gerade die nordischen Länder bieten hier sehr gute Rahmenbedingungen. Nvidia bleibt im KI-Universum ein Basisinvestment. Mutige Anleger können sich zudem bei Bravida positionieren. Das Wachstumspotenzial beim Gebäudetechnik-Spezialisten ist nach Ansicht des AKTIONÄR bis dato kaum in der Bewertung der solide aufgestellten Firma berücksichtigt.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Aktien der Nvidia befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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