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Nasdaq 100 auf Talfahrt: Amazon, Netflix, Nvidia, Paypal und Co unter Druck

Nasdaq 100 auf Talfahrt: Amazon, Netflix, Nvidia, Paypal und Co unter Druck
Foto: AFP-Contributor/GettyImages
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Jan-Paul Fóri 05.05.2022, 16:55 Jan-Paul Fóri

Paukenschlag an der Nasdaq: Der technologielastige Nasdaq 100 verliert im frühen US-Handel am Donnerstag rund vier Prozent. Die hohen Kursgewinne, die Tech-Aktien nach dem gestrigen Zinsentscheid der US-Notenbank FED verbucht hatten, sind damit bereits wieder Geschichte. Deutlich abwärts geht es am heutigen Handelstag für diese Unternehmen. 

Nachdem die Kurse an der Wall Street durch die Bank weg am Mittwoch deutlich angezogen hatten, dominieren heute die roten Vorzeichen. Der Nasdaq 100 brach binnen der ersten beiden Handelsstunden um 4,1 Prozent auf 12.973 Zähler ein. Am Vortag hatte der Index zum Handelsschluss noch ein Plus von rund 3,2 Prozent verbucht.  

Am Vortag hatte die US-Notenbank eine Zinserhöhung um 50 Basispunkte bekanntgegeben, am Aktienmarkt war dies im Vorfeld bereits erwartet worden. Ökonom Thomas Costerg von Pictet Wealth Management urteilte über die Zinserhöhung: Die US-Notenbank habe tags zuvor nicht versucht, den Markt zu überraschen, mit Blick auf die weitere Zinspolitik habe man sich aber offener gezeigt, als es der Markt bereits einkalkuliert hat. 

Zu den Einzelwerten die am Donnerstag deutlich unter die Räder kommen zählen die Aktien von Amazon mit einem Minus von sieben Prozent, Netflix (-5,9 Prozent), Nvidia (-6,6 Prozent) und Paypal (-6,2 Prozent). 

Nasdaq 100 (WKN: CG3AA3)

Der Sell-off bei den Technologiewerten kommt nicht von ungefähr: Mehrere Indexmitglieder, wie beispielsweise Ebay und Etsy, hatten am Vorabend enttäuschende Quartalsberichte veröffentlicht. Zudem ist die Sorge um Delistings von in den USA gelisteten chinesischen Aktien weiter präsent. Dennoch sollten Anleger nicht in Panik verfallen und stattdessen die Stoppkurse des AKTIONÄR beachten (Amazon 2.250,00 Euro; Paypal 74,00 Euro).

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.

Mit Material von dpa-AFX.

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