Die Megatrend-Rallye bei der Künstlichen Intelligenz (KI) zeigt keine Ermüdungserscheinungen und steuert in dieser Woche auf einen neuen Höhepunkt zu. Die Börsenschwergewichte präsentieren ihre Quartalszahlen. Darunter Alphabet, Amazon und Meta, die am Mittwoch ihre Bücher öffnen, gefolgt von Apple am Donnerstag.
Fokus liegt dabei vor allem der Frage, wie effizient die massiven Investitionen in die KI-Infrastruktur bereits in belastbare Erträge umgemünzt werden können. Während die Big Techs Schätzungen zufolge inzwischen über 830 Milliarden Dollar in den Ausbau ihrer Rechenkapazitäten pumpen, entscheidet die Qualität der nun präsentierten Zahlen über den weiteren Verlauf des Bullenmarktes.
Wie profitabel dieser Trend bereits auf der Ebene der Hardware-Zulieferer ist, hat Micron Technology eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Strategie, frühzeitig auf High-Bandwidth Memory (HBM) zu setzen – den unverzichtbaren Speicher für KI-Beschleuniger –, zahlt sich massiv aus. Erst kürzlich meldete der Konzern für das abgelaufene Quartal einen Umsatzsprung von fast 200 Prozent auf 23,8 Milliarden Dollar, wobei die Kapazitäten für HBM-Speicher bis weit in das Jahr 2027 hinein bereits vollständig ausgebucht sind.
Diese Stärke spiegelt sich unmittelbar in der Performance wider: In den vergangenen vier Wochen konnte die Micron-Aktie rund 44 Prozent zulegen und erreichte neue Rekordstände. Im Megatrend Folger wurde frühzeitig auf den Trend aufgesprungen und auf den passenden Optionsschein gesetzt. Dieser Kursschub bedeutet für den Schein eine Verdopplung des Kapitals innerhalb eines Monats. Der Hebel hat hier wie ein Rendite-Turbo gewirkt und die solide Kursentwicklung der Aktie in eine außergewöhnliche Depot-Performance verwandelt.
Zu den spannendsten Megatrend-Aktien
Doch Micron ist nur ein Baustein in einem viel größeren Gefüge. Der Megatrend KI steht trotz der bereits erzielten Gewinne erst am Anfang seiner langfristigen Entfaltung. In den kommenden Ausgaben werden wir weitere spannende Megatrend-Aktien aus dem Sektor analysieren, die von der fortschreitenden Digitalisierung und dem Hunger nach Rechenleistung profitieren.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Amazon, Alphabet.
Heute, 11:15