Anleger erleben einen noch nie dagewesenen Umbruch durch den Ausbau der KI-Technologie und zugleich scheinen sich auch die Spielregeln am Markt zu ändern. Steigende Zinsen setzen Aktienmärkte normalerweise unter Druck – besonders wachstumsstarke Technologiewerte. Doch genau diese Unternehmen führen die Wall Street an. Der Grund liegt nicht nur im KI-Boom.
Steigende Anleiherenditen und starke Technologiewerte passen auf den ersten Blick nicht zusammen. Denn höhere Zinsen erhöhen den Diskontsatz und drücken normalerweise auf die Bewertung von Wachstumsunternehmen. Trotzdem zeigen sich große und auch einige kleinere Tech-Konzerne robust.
Ein Grund sind ihre Geschäftsmodelle: Führende Unternehmen verfügen über hohe Cashflows, starke Bilanzen und eine geringere Abhängigkeit von Fremdkapital. Steigende Finanzierungskosten belasten sie daher weniger. Gleichzeitig bleiben die Wachstumsaussichten durch künstliche Intelligenz hoch. Investitionen in Rechenzentren, Chips und Software stützen die Gewinnerwartungen.
Damit entsteht eine ungewöhnliche Konstellation: Die Zinsen wirken als Belastung, doch das erwartete Gewinnwachstum in die entgegengesetzte Richtung. Anleger konzentrieren sich auf Unternehmen, deren operative Entwicklung den Bewertungsdruck ausgleichen kann. Die Stärke einzelner Aktien aus der Technologiebranche kann daher auch Ausdruck einer Flucht in Qualität und Wachstum sein.
Meta ist ein interessantes Beispiel. Nach längerer Skepsis über die hohen KI-Investitionen stand die Aktie über Moante unter Druck. Mit dem Start des KI-Agenten Muse änderte sich die Wahrnehmung; parallel zog der Kurs dynamisch an. Anleger trauen Meta nun eher zu, aus den Investitionen ein monetarisierbares Geschäft zu entwickeln.
Die Börse ignoriert die hohen Zinsen nicht. Sie belohnt derzeit vor allem Unternehmen, deren Gewinnwachstum, Cashflows und Bilanzstärke den Bewertungsdruck abfedern können. Hierzu zählen auch jene Unternehmen, die als KI-Schaufelbauer eingestuft werden können. Der entscheidende Vorteil: Die Schaufelbauer arbeiten mit vielen Kunden und in unterschiedlichen Marktsegmenten. Sie sind nicht ausschließlich vom Erfolg eines einzelnen KI-Modells oder Technologiekonzerns abhängig.
Genau hier setzen die vier Unternehmen im neuen Aktien-Report "Schaufelbauer: KI-Boom 2.0" an. Sie stehen nicht im Rampenlicht, liefern aber wichtige Bausteine für die digitale Zukunft.
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Lam-Research-Call: +287 Prozent in 61 Tagen
CrowdStrike-Call: +420 Prozent in 78 Tagen
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