Die Wall Street hat sich auch dank wieder fallender Ölpreise mit deutlichen Gewinnen ins Wochenende verabschiedet. Der Dow Jones legte am Freitag besonders deutlich um 0,93 Prozent auf 51.829 Punkte zu, der S&P 500 stieg um 0,51 Prozent auf 7.744 Zähler und der Nasdaq 100 kletterte um 0,42 Prozent auf 30.608 Punkte.
Laut Medienberichten soll der Iran den USA einen Vorschlag zur Aufnahme neuer Verhandlungen über ein Kriegsende vorgelegt. Werden bestimmte Bedingungen erfüllt, könnte die wichtige Straße von Hormus innerhalb von sieben Tagen geöffnet werden. Da auch das Weiße Haus von konstruktiven Gesprächen spricht, gaben Brent- und WTI-Öl jeweils rund zwei Prozent nach.
KI-Aktien gefragt
Stark entwickelten sich weiterhin Aktien mit KI-Bezug. Die Veröffentlichung des KI-Agenten Muse von Meta hatten im Wochenverlauf bereits für viel Rückenwind gesorgt. Am Freitag verlor die Meta-Aktie zwar 3,4 Prozent. Dafür konnte etwa Microsoft überzeugen. Der Softwarekonzern hat neue Funktionen für den KI-Assistenten Copilot angekündigt, die für ein Plus von 3,7 Prozent sorgten.
Zudem gab es eine Kooperation zwischen der KI-Plattform Anthropic und dem Cloud-Dienstleister Akamai. Hier sprach RBC von einem „wegweisenden Deal – Rechenleistung mit einem Gesamtwert von 11,6 Milliarden Dollar soll über sieben Jahre bereitgestellt werden. Die Akamai-Aktie kletterte 3,2 Prozent.
Zscaler schwach
Verluste gab es dagegen beim Cybersecuritykonzern Zscaler. Ab 1. Oktober soll Ross Tackett die Vertriebsaktivitäten verantworten und damit nach dem Rücktritt von Mike Rich die Zukunft gestalten. Am Markt sorgte das für Verunsicherung und ein Minus von 10,1 Prozent.
Wilde Entwicklung bei MGM
Spannend bleib es auch bei der Casinokette MGM Resorts und dem Medienkonzern People Inc. Am Donnerstag hatte People Inc. seine Kaufofferte für MGM zurückgezogen, nun soll MGM laut Wall Street Journal selbst ein Übernahmeangebot für den eigenen Großaktionär abgeben wollen. People Inc. legte 11,5 Prozent zu, MGM gab 3,5 Prozent nach.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Microsoft.
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