Die US-Wirtschaft stemmt sich erfolgreich gegen die Rezessionsängste. Wie das Bureau of Labor Statistics am Freitag mitteilte, wurden im April außerhalb der Landwirtschaft saisonbereinigt 115.000 neue Stellen geschaffen. Damit lag der Anstieg deutlich über den Markterwartungen: Ökonomen hatten im Vorfeld lediglich mit einem Zuwachs von 55.000 Stellen gerechnet.
Zwar kühlte sich die Dynamik im Vergleich zum außergewöhnlich starken März (185.000 neue Stellen) etwas ab, doch das Signal bleibt klar: Der Job-Motor läuft, trotz des restriktiven Zinsumfelds.
Arbeitslosenquote stabil – Lohndruck lässt nach
Die Arbeitslosenquote verharrte indes stabil und wie erwartet bei 4,3 Prozent. Dies untermauert die These, dass der Arbeitsmarkt einen Punkt erreicht hat, an dem bereits ein moderates Jobwachstum ausreicht, um das Beschäftigungsniveau bei nur geringfügig wachsendem Erwerbspersonenpotenzial stabil zu halten.
Für die Börse fast noch wichtiger: Die Entwicklung der Durchschnittslöhne. Diese stiegen im Monatsvergleich um 0,2 Prozent und auf Jahressicht um 3,6 Prozent. Damit blieben die Zuwächse hinter den Erwartungen der Analysten (0,3 Prozent bzw. 3,8 Prozent) zurück. Was auf den ersten Blick negativ klingt, ist für Anleger jedoch ein Segen: Weniger Lohndruck bedeutet weniger Inflationsrisiko – und gibt der Fed mehr Spielraum für mögliche Zinsschritte.
Während der DAX kaum auf die neuen Daten aus der US-Wirtschaft reagiert, ziehen die US-Futures in einer ersten Reaktion leicht an. Der Dow-Jones-Future klettert um 0,4 Prozent, der Future auf den S&P 500 steigt um 0,55 Prozent. Damit zeichnet sich ein freundlicher Handelsstart an der Wall Street ab.
Vor dem Handelsstart an der Wall Street am Freitag ziehen die Futures leicht an. Grund: Der US-Arbeitsmarktbericht für den vergangenen Monat ist besser als erwartet ausgefallen. Außerhalb der Landwirtschaft wurden deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet. Gleichzeitig entsprach die Arbeitslosenquote exakt den Erwartungen. Die Zahlen zeigen: Die US-Wirtschaft bleibt robust.
Heute, 14:40