Zum Start in den Börsenhandel an der Wall Street müssen die wichtigsten US-amerikanischen Indizes teils deutliche Kursabschläge hinnehmen. Kein Wunder, bleibt die Lage im Nahen Osten rund um den Iran-Krieg angespannt und die Öl-Preise ziehen kräftig an. Die Nordseesorte Brent wird wieder teilweise mit gut 100 Dollar je Barrel auf dem Markt gehandelt.
Anleger scheuten weiter Risiken. Denn zum einen wurden in irakischem Gewässer zwei Öltanker angegriffen, und zum anderen verunsicherten Aussagen von Irans neuem Religionsführer und Staatsoberhaupt. Modschtaba Chamenei forderte Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel. Auch müsse "weiterhin der Hebel der Blockierung der Straße von Hormus genutzt werden". Sie ist ein Nadelöhr der globalen Energieversorgung.
Zur Stunde verliert der Technologie-lastige Nasdaq 100 rund 1,5 Prozent, für den marktbreiteren S&P 500 geht es hingegen etwa 1,3 Prozent nach unten. Zu den größten Verlierern zählen hier unter anderem die Kreuzfahrt-Gesellschaften Royal Caribbean und Carnival.
Auch der US-amerikanische Leitindex, der Dow Jones, büßt rund 1,4 Prozent ein. Top-Gewinner ist Salesforce, gefolgt vom Öl-Riesen Chevron. Auf der Verliererseite finden sich mit Goldman Sachs und JPMorgan zwei US-Banken wieder. Zudem knicken die Papiere des Mischkonzerns 3M und des Baumaschinen-Herstellers Caterpillar um knapp vier Prozent ein.
Die wieder stark anziehenden Öl-Preise betrachten die Marktteilnehmer weiterhin mit großer Sorge. Entsprechend geht es mit den wichtigen US-Indizes am Donnerstag deutlicher nach unten. Mit welchen 5 Aktien Sie hingegen in der aktuellen geopolitischen Gemengelage dennoch richtig liegen könnten, lesen Sie im Rahmen der Titelgeschichte in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR, die hier bequem als Download zur Verfügung steht.
Enthält Material von dpa-AFX
Heute, 15:50