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07.09.2021 Leon Müller

Bitcoin minus 18 Prozent, auch Ethereum & Co im freien Fall

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Bitcoin

Bitcoin sowie weitere führende Kryptowährungen sind am späten Dienstagnachmittag in den freien Fall übergegangen. Zuvor war der Bitcoin in El Salvador als offizielles Zahlungsmittel anerkannt worden. Dann rutschte der Kurs der weltgrößten Kryptowährung auf den tiefsten Stand seit Anfang August. Das Minus erreichte zwischenzeitlich zweistellige Ausmaße.

Am Tag der Einführung des Bitcoin in El Salvodor als offizielles Zahlungsmittel ist die Digitalwährung unter 45.000 US-Dollar gefallen. Im Tief fiel der Kurs der ältesten und marktgrößten Kryptowährung am Nachmittag bis auf 44.444 Dollar. Dies ist der niedrigste Kurs seit Anfang August. Das sind gut 14 Prozent weniger als am Vortag. Damit ist die jüngste Aufwärtsbewegung unterbrochen. Seit Mitte Juli hatte der Bitcoin im Trend deutlich zugelegt. Damals war er noch bis auf rund 30.000 Dollar gefallen.

Der Kurs der zweitwichtigsten Kryptowährung Ether gab am Dienstag noch deutlicher nach. Er fiel zeitweilig um knapp 20 Prozent auf 3.194 Dollar.

Der merkliche Rückgang kommt an einem für den Bitcoin historischen Tag. Die Digitalwährung Bitcoin ist in El Salvador zum gesetzlichen Zahlungsmittel geworden. Mit Inkrafttreten eines entsprechenden Gesetzes ging der mittelamerikanische Staat als erstes Land der Welt diesen Schritt. Das Gesetz sieht vor, dass jeder Händler Bitcoin als Zahlungsmittel annehmen muss, der technisch dazu in der Lage ist.

"Das Debüt in El Salvador haben sich Anleger durchaus anders vorgestellt", erklärte Analyst Timo Emden von Enden Research die Verluste. Neben technischen Schwierigkeiten seien es wachsende Bedenken in puncto Missbrauch der Kryptowährung, wie beispielsweise Geldwäsche, welche Anleger verunsichern. Berichten zufolge habe es Probleme mit dem Download des Wallets "Chivo" in El Salvador gegeben, so Emden. Zudem könnten Behörden weltweit dazu übergehen den Bitcoin stärker zu regulieren.

Eine Einschätzung des AKTIONÄR finden Sie hier: Bitcoin & Co: Heftiger Rückschlag – auf diese Marken kommt es jetzt an

Mit Material von dpa-AFX

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