++ Zinsdruck steigt: Diese 3 Aktien halten dagegen ++

Schlussglocke USA: Schwacher Auftakt bei Banken ‑ Technologie ebenfalls tiefer

Schlussglocke USA: Schwacher Auftakt bei Banken ‑ Technologie ebenfalls tiefer
Foto: sBim/iStock_Andy.LIU/shutterstock
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Fabian Strebin Heute, 21:46 ‧ Fabian Strebin
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In den USA war der Handel an den Börsen auch heute eher von Zurückhaltung geprägt. Erneute, teils deutliche Verluste bei Technologiewerten und durchwachsene Geschäftszahlen von Unternehmen trübten die Stimmung, sodass die wichtigsten Aktienindizes leicht nachgaben.

Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,3 Prozent auf 30,569.48 Punkte nach unten. Der marktbreite S&P 500 schloss fast unverändert auf 
7.807,45 Zähler. Der Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,3 Prozent auf 51.670,99 Punkte.

Infront Tech 100 (WKN: A0AE1X)

Am Tag der großen Banken schlug sich Goldman Sachs an der Börse noch am besten. Das Investmenthaus hatte im vergangenen Quartal im Aktienhandel deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Das verhalf den Papieren zu einem moderaten Plus.

Die Titel von JPMorgan schlossen nahezu unverändert. Der Gewinn je Aktie sei zwar hinter der Markterwartung zurückgeblieben, schrieb Analyst Gerard Cassidy von der kanadischen Bank RBC. Im Detail aber lobte der Experte das Zahlenwerk. So seien die Nettozinserträge höher ausgefallen als erwartet und die Rückstellungen niedriger als angenommen.

JPMorgan Chase (WKN: 850628)

Für die Anteilscheine von Citigroup ging es um fast fünf Prozent nach unten. Die Analysten von Evercore ISI schrieben, die positive Dynamik habe sich zwar im dritten Quartal fortgesetzt, doch Anleger könnten das unveränderte Ziel für die Rentabilität infrage stellen.

Citigroup (WKN: A1H92V)

Die Anleger von Wells Fargo mussten ein Minus von 2,4 Prozent verkraften. Anders als JPMorgan-Chef Jamie Dimon schraubte Wells-Fargo-Chef Charlie Scharf seine Erwartungen an den Zinsüberschuss in diesem Jahr nicht nach oben.

Wells Fargo (WKN: 857949)

Außerhalb des Bankensektors kamen die Geschäftszahlen von Johnson & Johnson schlecht an. Die Titel sackten am Dow-Ende um 5,7 Prozent ab. Als Belastung verwiesen Börsianer auf Rückstellungen, nachdem der Medizin- und Pharmakonzern im jahrelangen Rechtsstreit um angeblich krebserregende, auf dem Schichtsilikat Talk basierende Produkte einem milliardenschweren Vergleich zugestimmt hatte.

Johnson & Johnson (WKN: 853260)

Unter den Technologiewerten sorgten sich Anleger um Konkurrenz aus China. Einem Zeitungsbericht zufolge macht Chinas Speicherchiphersteller CXMT große technologische Fortschritte. Das hatte bereits in Asien und Europa auf der Chipbranche gelastet. In New York büßten die Aktien von Seagate, SanDisk und Micron bis zu 4,8 Prozent ein.

Micron Technology (WKN: 869020)

Als Schlusslicht im Nasdaq 100 sackten die Anteilscheine von Applied Materials um fast sieben Prozent ab. Der Hersteller von Halbleiterausrüstung hatte auf seinem Investorentag eine Prognose abgegeben, die nur wenige konkrete Angaben enthielt. Obwohl sich das Unternehmen hinsichtlich der Ausgaben für Waferfabrikausrüstung – dem wichtigsten Umsatztreiber für Applied Materials und seine Mitbewerber – optimistisch zeigte, teilte es mit, dass eine Reihe von Faktoren die Abgabe eines Ausblicks erschwere.

Applied Materials (WKN: 865177)

Mit Material von dpa-AFX.

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