Alle fünf GAFAM-Mitglieder (Alphabet, Apple, Meta, Amazon und Microsoft) haben nun ihre Ergebnisse für das zweite Quartal veröffentlicht. An den letzten Handelstagen zog vor allem Microsoft den GAFAM Index und auch praktisch den kompletten Markt nach oben. Der Softwareriese erlebte gestern sogar seinen besten Handelstag seit 2008.
Der Börsenwert legte an einem einzigen Tag um rund 450 Milliarden Dollar zu. Auslöser war ein starkes Quartal mit beschleunigtem Wachstum in der Cloud-Sparte Azure und das Signal, die KI-Investitionen im Zaum zu halten.
Nach unten ging es hingegen mit der Apple-Aktie. Nach dem vorangegangenen kräftigen Kurszuwachs ist dies aber nicht unüblich. Grundsätzlich läuft es bei den Kaliforniern weiterhin rund: So übertraf Apple im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen der Wall Street bei Umsatz und Gewinn. Ein starkes iPhone-Geschäft und der Erfolg des neuen Mac-Einsteigermodells treiben das Ergebnis.
Ähnlich ist die Lage bei Alphabet. Zuletzt korrigierte die Aktie, doch beim Blick auf die vergangenen zwölf Monate fällt rasch auf, dass sich der Kurs knapp verdoppelt hatte. Dementsprechend ist eine Konsolidierungsbewegung auf hohem Niveau kein Grund zur Sorge. Zumal es operativ auch durchaus rund läuft.
Für Sorgenfalten sorgte hingegen Meta. Das Umsatzwachstum stimmt zwar, doch unter der Oberfläche bröckelt das Fundament: Meta Platforms verfehlte am Mittwoch die Gewinnerwartungen für das zweite Quartal deutlich und enttäuschte mit einem schwachen Ausblick. Die Aktie knickte daraufhin ein.
Amazon legte hingegen starke Zahlen für das zweite Quartal vor und lag deutlich über den Erwartungen der Wall Street. Getrieben von einem robusten Cloud-Geschäft (AWS) und hoher KI-Dynamik knackt der E-Commerce-Gigant erstmals die Marke von 200 Milliarden Dollar in einem einzigen Quartal. Die Aktie sprang nachbörslich an. Mehr zu Amazon lesen Sie hier.
Auch wenn Meta im Q2 schwächelte und einige Aktien noch in der Konsolidierungsphase stecken, ist der Trend klar: Die Marktmacht der fünf Technologieriesen dürfte sich weiter vergrößern. Dementsprechend bleiben die Perspektiven für Apple, Alphabet, Meta, Microsoft und Amazon gut. Wer darauf spekulieren will, kann dies mit dem Indexzertifikat mit der WKN DA0AB2 machen.
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Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple, Alphabet, Meta, Microsoft.
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