Der DAX hat sich am Mittwoch nach Berichten über die Vorlage eines 15-Punkte-Plans für ein Kriegsende im Iran durch die USA erholen können. Er ging mit einem Plus von 1,4 Prozent bei 22.957,08 Zählern aus dem Handel. Der Start in den Donnerstag sieht allerdings bereits wieder schwächer aus. Der Broker IG taxiert den DAX am Morgen 0,9 Prozent tiefer auf 22.760 Punkte.
Im Fokus steht weiterhin der Krieg im Iran. US-Präsident Donald Trump warnte den Iran zuletzt erneut, dass er mit noch härteren Angriffen reagieren werden, sollte die Führung des Landes nicht nachgeben. Medienberichten zufolge rechnet derweil Israel damit, dass Trump bereits am Wochenende im Alleingang eine Waffenruhe mit dem Iran verkünden könnte. Der Iran wiederum dementiert etwaige Gespräche.
Auf der Terminseite ist am heutigen Donnerstag einiges geboten. Es gibt eine ganze Reihe von Quartalszahlen. Unter anderem berichten Cewe, SMA Solar, Wacker Neuson, Kontron, Heidelberg Materials, Delivery Hero, Deutz, CTS Eventim, Hapag-Lloyd, Hensoldt, Scout24, Eckert & Ziegler, Porsche SE und KSB.
Im Blickfeld der Anleger dürften zudem weiter die Gewinner und Verlierer vom Vortag im DAX bleiben. Siemens Energy, Infineon, Deutsche Bank, RWE, Commerzbank und Vonovia waren hier am stärksten. Deutsche Börse, SAP, Deutsche Telekom, Siemens Healthineers und DHL Group waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Die Ölpreise haben zuletzt wieder zugelegt, Gold und Silber dagegen wieder etwas nachgegeben. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet derzeit gut 104 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei knapp 92 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet am Donnerstagmorgen 4.490 Dollar, eine Feinunze Silber 70,91 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 69.949 Dollar gehandelt.
Die US-Börsen konnten am Mittwoch zulegen. Der Leitindex Dow Jones Industrial gewann 0,7 Prozent auf 46.429,49 Zähler. Der marktbreite S&P 500 legte 0,5 Prozent zu auf 6.591,90 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete ein Plus von 0,7 Prozent auf 24.162,98 Punkte.
Die wichtigsten asiatischen Börsen stehen am Donnerstagmorgen hingegen unter Druck.. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 0,8 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong gibt 2,1 Prozent nach. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 1,1 Prozent tiefer.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
Heute, 06:55