Nachdem der DAX am Mittwoch einen weiteren neuen Rekordstand verbuchen konnte, dürfte es am heutigen Donnerstag ein paar Punkte nach unten gehen. Am Mittwoch ging der deutsche Leitindex am Ende mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 25.122,26 Zählern aus dem Handel. Zwei Stunden vor dem heutigen Handelsstart taxiert der Broker IG des DAX 0,4 Prozent tiefer auf 25.028 Punkte.
Belasten dürften hier die jüngsten Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump zu Immobilienkäufen und zur Rüstungsindustrie. Zudem dürften sich Anleger vor den am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für Dezember 2025 zurückhalten.
Am heutigen Donnerstag bleibt es auf der Terminseite hingegen ruhig. Am Vormittag stehen in Deutschland Daten zum Auftragseingang der Industrie für November 2025 auf dem Programm. Bei Shell gibt es Zahlen zum vierten Quartal, bei Samsung vorläufige Jahreszahlen. Noch bis Freitag läuft die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.
Beachtung dürften einige Analysteneinschätzungen finden. Die Privatbank Berenberg hat Rational von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 780 auf 790 Euro erhöht. Goldman Sachs wird zuversichtlicher für Nordex. Das Kurziel wurde von 31,90 auf 34,50 Euro angehoben. Und auch für Siemens Energy vergibt die US-Investmentbank ein höheres Kursziel. Dieses wurde von 139 auf 148 Euro erhöht.
Anleger dürften zudem die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX weiter im Blick haben. Rheinmetall, Zalando, Siemens, SAP und MTU Aero Engines waren hier am stärksten. Scout24, Beiersdorf und Deutsche Börse waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Gold, Silber und Bitcoin haben zuletzt etwas nachgegeben. Die Feinunze Gold wird am Donnerstag für 4.424 Dollar, die Feinunze Silber für 75,76 Dollar gehandelt. Ein Bitcoin kostet aktuell 90.274 Dollar.
Die US-Börsen haben am Mittwoch überwiegend nachgegeben. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,9 Prozent auf 48.996,08 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verzeichnete ein Minus von 0,3 Prozent auf 6.920,93 Zähler. Und der technologielastige Nasdaq 100 legte hingegen 0,1 Prozent zu auf 25.653,90 Punkte. Schwergewichte wie Intel, Alphabet, Microsoft und Nvidia verliehen Unterstützung.
Die bedeutendsten asiatischen Börsen stehen am Donnerstagmorgen unter Druck. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 1,6 Prozent. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien gibt 0,9 Prozent nach. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong notiert 1,6 Prozent tiefer.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtige Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
08.01.2026, 07:48