Der deutsche Leitindex hat am Donnerstag die nächste historische Schallmauer von 25.200 Zählern durchbrochen. Doch nach dem furiosen Start in das Jahr 2026 schalten die Anleger einen Gang zurück und lassen die Gewinne erst einmal sacken. Während die Industrie starke Signale sendet, mahnen Analysten bereits zur Vorsicht für das erste Quartal.
Nach dem Sprung über 25.000 Punkte im DAX
Mit Blick auf die Rekorde zu Beginn des Börsenjahres 2026 schrieben die Autoren von Börsenbrief Fuchs-Kapital: So gut gelaunt und geradlinig nach oben werde es im ersten Quartal nicht weitergehen. Auch wenn das Gesamtumfeld gut bleibe und die Börsen eine gute Perspektive für 2026 hätten, sollten Anleger im ersten Quartal Vorsicht walten lassen.
Immerhin gab es am Donnerstag Zuversicht für die deutsche Wirtschaft. Der Auftragseingang für die Industrie im November fiel überraschend stark aus. "Die Talsohle dürfte durchschritten sein", kommentierte Volkswirt Marc Schattenberg von Deutsche Bank Research.
An den New Yorker Börsen liefen zum europäischen Börsenschluss der Leitindex Dow Jones Industrial
Die Politik von US-Präsident Donald Trump hält die Anleger weiter in Atem. Trump setzt nach dem Militäreinsatz in Venezuela nun die Rüstungsindustrie unter Druck. Das Militärbudget für 2027 soll in den USA deutlich auf 1,5 Billionen US-Dollar steigen. US-Rüstungsunternehmen sollen Trump zufolge dafür allerdings bis auf Weiteres die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe einstellen und die Gelder stattdessen in den Ausbau ihrer Kapazitäten stecken.
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Enthält Material von dpa-AFX
08.01.2026, 17:56