Der DAX hat am Donnerstag Verluste verbucht. Er ging mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 25.043,57 Zählern aus dem Handel. Zum Start in den letzten Handelstag der Woche dürfte er wieder ein paar Punkte zulegen. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Freitagmorgen 0,1 Prozent höher auf 25.072 Punkte.
Im Fokus stehen weiter die Entwicklungen im Iran. Auf der Terminseite bleibt es derweil recht ruhig. Konjunkturseitig steht am Nachmittag die Veröffentlichung der ersten Schätzung für das Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts im Schlussquartal 2025 im Fokus. Unternehmensseitig gibt es ein paar Quartalszahlen. Es berichten unter anderem Umicore, Sika, Air Liquide, Danone und Anglo American.
Anleger dürften derweil weiter die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX im Blick haben. Rheinmetall, Vonovia, Hannover Rück, Scout24 und Symrise waren hier am stärksten. Airbus, BASF, RWE, Deutsche Bank und BMW waren hingegen am DAX-Ende zu finden.
Beachtung sollten zudem einige Analystseneinschätzungen finden. Das Analysehaus Jefferies wird für Thyssenkrupp optimistischer. Die Aktie wurde von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft, das Kursziel von 12,50 auf 13 Euro angehoben. Morgan Stanley bewertet GE Aerospace neu mit „Overweight“ und einem Kursziel von 425 Dollar. Barclays startet Eli Lilly und Merck & Co mit einem „Overweight“-Rating. Und Fitch senkt den Bayer-Ausblick auf „Negativ von „Stabil“.
Gold und Silber legen am Morgen wieder leicht zu. Eine Feinunze Gold kostet am Freitagmorgen 5.022 Dollar, eine Feinunze Silber 78,85 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 67.755 Dollar gehandelt.
Die US-Börsen haben am Donnerstag leicht nachgegeben. Der US-Leitindex-Dow Jones Industrial verlor am Ende 0,5 Prozent auf 49.395,16 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gab 0,3 Prozent nach auf 6.861,89 Zähler. Und der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete ein Minus von 0,4 Prozent auf 24.797,34 Punkte.
Die wichtigsten asiatischen Börsen geben am Freitagmorgen nach. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 1,1 Prozent. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong notiert hingegen 0,7 Prozent tiefer. In China wird wegen des Neujahrsfests weiter nicht gehandelt.
DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.
Heute, 07:46