Der DAX stürmt zum Wochenabschluss auf ein neues Allzeithoch bei 25.281 Punkten. Schwache US-Arbeitsmarktdaten befeuern die Zins-Hoffnungen und lassen die Sorgen um die drohende Iran-Eskalation vorerst in den Hintergrund rücken. So sah die Handelswoche für den deutschen Leitindex im Detail aus.
Ein durchwachsener Arbeitsmarktbericht aus den USA hat die Rekordjagd im DAX
Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank sprach von einer klar erkennbaren Schwäche am Jobmarkt der USA. Die US-Notenbank Fed habe Raum für mehr Zinssenkungen, als es die Projektionen derzeit vorsehen. "Die Zahl der netto neu geschaffenen Stellen blieb hinter den Erwartungen zurück und so festigt sich das Bild, wonach der US-Arbeitsmarkt deutlich an Dynamik verloren hat", kommentierte Helaba-Experte Ralf Umlauf. Verstärkte Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed wollte er daraus allerdings nicht ableiten.
Derweil trieben geopolitische Risiken die Ölpreise weiter an. Nach dem Angriff auf Venezuela richtete US-Präsident Donald Trump auch Drohungen in Richtung Iran. Die Anleger sollten trotz der glänzenden Fassade an der Börse die Warnlampen also nicht gänzlich ignorieren, mahnte Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades. Noch zeige der DAX zwar keine Anzeichen von Schwäche, die Devise vieler Investoren laute aber: "Zum Verkaufen noch zu früh, für einen massiven Neueinstieg vielleicht schon etwas spät."
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09.01.2026, 17:57