Blitz‑Update: Dow & Co nach Waffenruhe deutlich im Plus: Ölwerte schwach, Airlines und Techs stark

Blitz‑Update: Dow & Co nach Waffenruhe deutlich im Plus: Ölwerte schwach, Airlines und Techs stark
Foto: Stuart Monk/Shutterstock
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Marion Schlegel Heute, 18:15 Marion Schlegel

Die Hoffnung auf eine Entspannung im Iran-Konflikt hat den internationalen Börsen kräftigen Rückenwind verliehen. Nach starken Vorgaben aus Asien und Europa legten auch die US-Indizes deutlich zu. Unterstützung erhält die Aufholjagd von einem deutlichen Rückgang bei den Ölpreisen, nachdem eine Wiederöffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus in Aussicht steht. Die Meerenge gilt als zentrale Schlagader für den globalen Energiehandel.

Infront Nasdaq 100 (WKN: A0AE1X)

Der Dow Jones klettert derzeit um 2,7 Prozent nach oben auf 47.837,03 Punkte, der S&P 500 gewinnt 2,4 Prozent auf 6.777,19 Zähler. Besonders dynamisch zeigte sich der Nasdaq 100 mit einem Plus von 3,0 Prozent auf 24.923,90 Punkte.

Politisch sorgt eine vorläufige Annäherung zwischen den USA und dem Iran für Hoffnung: Beide Seiten einigten sich auf eine zweiwöchige Feuerpause sowie die Freigabe der wichtigen Schifffahrtsroute. Auch Israel bestätigte eine Aussetzung seiner Angriffe. Dennoch bleibt die Lage angespannt, da weiterhin militärische Zwischenfälle gemeldet wurden.

An den Märkten zeigt sich ein klarer Sektorwechsel: Energieaktien wie Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips gerieten unter Druck und verlieren bis zu 5,8 Prozent. Dagegen profitieren zuvor belastete Branchen deutlich. Fluggesellschaften gehören zu den größten Gewinnern: American Airlines, United Airlines und Delta Air Lines legen kräftig zu.

Chevron Corporation (WKN: 852552)

Top-Gewinner im Dow Jones sind Sherwin-Williams mit plus 6,7 Prozent vor Caterpillar mit plus 5,9 Prozent und Home Depot mit plus 5,4 Prozent. Neben Chevron zählen Verizon Communications, UnitedHealth, IBM und McDonald's zu den derzeit einzigen Verlierern im Dow Jones.

Beste Titel im Nasdaq 100 sind mit Zugewinnen von bis zu 9,6 Prozent Lam Research, Western Digital, Applied Materials, ASML und Intel. Diamondback Energy, Palantir und Intuit zeigen sich hingegen schwach.

Lam Research (WKN: A40L1V)

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