Ob Öl, Gold oder Kupfer: Rohstoffe gehören derzeit zu den Top-Themen an den Märkten und vor allem große Produzenten stehen im Fokus der Anleger. Die aussichtsreichsten Chancen entstehen oft eine Stufe darunter. Genau dort steht jetzt ein bislang wenig beachteter Explorer vor einer Neubewertung.
Brasilien zählt zu den bedeutendsten Bergbauregionen der Welt. In mehreren bekannten Metallgürteln betreiben internationale Konzerne seit Jahrzehnten erfolgreiche Minen. In diesem Umfeld treibt ein kleines Rohstoffunternehmen die Entwicklung einer Lagerstätte mit Turbo-Potenzial voran. Inzwischen liegen umfangreiche Ressourcenschätzungen und eine wirtschaftliche Vorstudie vor. Demnach könnte das Projekt jährlich deutlich über 100.000 Unzen Goldäquivalent liefern.
Besonders interessant: Die Studie basiert auf deutlich niedrigeren Metallpreisen als den aktuell am Markt geltenden. Gelingt der Schritt vom Explorer zum Produzenten, könnte dies einen entscheidenden Wendepunkt für die Bewertung darstellen. Gerade bei den aktuell hohen Gold- und Kupferpreisen können sich die Bewertungen einiger Rohstoffunternehmen schnell ändern – so auch beim Hot-Stock der Woche.
Gleichzeitig rückt ein weiterer Punkt in den Fokus: In rohstoffreichen Regionen entstehen oft mehrere Vorkommen in einem Gebiet. Eine frühe Positionierung bei der Neuempfehlung des Rohstoffexperten Markus Bußler kann sich bei solchen Entwicklungen besonders bezahlt machen.
Wie entscheidend schnelles Handeln im Rohstoffsektor sein kann, zeigt der WTI-Öl-Call der Redaktion vom Freitag: Der Einstieg im AKTIONÄR-Depot (für Abonnenten des AKTIONÄR kostenlos) erfolgte bei 0,42 Euro, verkauft wurde bei 0,59 Euro – innerhalb von 6 Tagen ergab sich damit ein Gewinn von rund 40 Prozent.
Über aktuelle Entwicklungen im Rohstoffsektor und den Entwickler, der als Hot-Stock der Woche im Fokus steht, lesen Sie in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR ab Seite 10.
Weitere Themen im Heft:
Aus großer Höhe – gestochen scharf
Kriege, Naturkatastrophen, Umweltzerstörung – das Leben wird immer unübersichtlicher. Hochauflösende Satellitenbilder bringen Ordnung ins Chaos – und Milliardenaufträge von Regierungen. (S. 30)
Scherbenhaufen
Bike 24, Knaus Tabbert und Scout 24 haben deutlich Federn gelassen. Vom Hoch reichen die Abschläge von 39 bis zu 88 Prozent. Wie stehen die Chancen auf ein Comeback? (S. 36)
Noch mehr im Fokus
Direkte Auswirkungen auf den Kursverlauf hat ein Auf- oder Abstieg aus einem Index der Deutschen Börse zwar nicht. Doch ein genauer Blick auf ausgewählte Unternehmen lohnt sich trotzdem. (S. 42)
Alles auf eine Karte
Vom Hotelbetreiber zum Bitcoin-Spekulanten: Metaplanet häuft seit 2024 riesige Krypto-Reserven an. Aber Vorsicht! Die Aktie ist ein Spielball für Zocker. (S. 46)
13.03.2026, 07:00