Der Goldpreis hat sich bis zur Wochenmitte deutlich erholen können. Zuletzt hat er zwar leicht korrigiert, notiert aber immer noch deutlich über dem Schluss der Vorwoche. Aktuell kostet eine Feinunze 4.121 Dollar. Positiv äußerte sich zuletzt Hedgefonds-Manager John Paulson zum Goldpreis.
Bemerkenswert ist, dass sich Gold zuletzt von der Entwicklung der Ölpreise abkoppeln konnte. Dies haben in den vergangenen Tagen weiter zugelegt, was die Inflationssorgen steigen ließ. Viele Marktteilnehmer orientieren sich vor allem daran, dass diplomatische Kontakte weiter bestehen und sich die Spannungen perspektivisch wieder abschwächen könnten.
Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar steht Gold insgesamt unter Druck. Höhere Ölpreise schürten die Erwartung steigender Inflation und möglicher Zinserhöhungen durch die Notenbanken. Das belastet Gold typischerweise, weil das Edelmetall keine laufenden Zinsen abwirft. Ende Juni war der Preis zeitweise unter 4.000 Dollar gefallen, nachdem Gold im Januar noch knapp 5.600 Dollar erreicht hatte.
Doch Gold zeigt sich stark. Gelingt dem Edelmetall nun der Sprung über die Hürde von 4.200 Dollar und damit der Ausbruch aus dem sechsmonatigen Abwärtstrend, könnte sich die Erholungsbewegung nach oben beschleunigen. Ein klarer Rutsch unter die 4.000er-Marke würde hingegen das Chartbild wieder eintrüben.
Bullish zu Gold hat sich zuletzt Hedgefonds-Manager John Paulson geäußert. Gegenüber CNBC erklärte der Milliardär jüngst: „Ich bin überzeugt, dass wir uns am Beginn beziehungsweise in einer frühen Phase eines langfristigen Bullenmarktes für Gold befinden.“
Auch DER AKTIONÄR sieht die laufende Korrektur des Goldpreises als Kaufchance. Investoren sollten sich deswegen auf die Lauer legen und ihre Positionen schrittweise ausbauen. Wer breit gestreut auf Goldminenwerte setzen will, liegt beim Best of Gold Miners Index des AKTIONÄR richtig. Alle wichtigen Infos dazu finden Sie hier. Mehr Infos zu den Edelmetallmärkten gibt es bei Goldfolio – dem Börsendienst für Gold- und Silberaktien.
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