Das globale Rohstoffteam von Citi zeigt sich weiterhin optimistisch für den Goldpreis. Nach Einschätzung der Großbank dürfte der Goldpreis bis Ende 2027 die Marke von 5.000 Dollar je Feinunze erreichen. Zudem weist Citi darauf hin, dass die aktuelle Bewertung von Goldaktien impliziere, der Goldpreis liege rund 500 Dollar unter dem tatsächlichen Spotniveau.
Genau in dieser Diskrepanz sieht Citi eine Chance: Sollte sich der Goldpreis stabilisieren, könnten Minenaktien überdurchschnittlich gut abschneiden. Als Argument führt die Bank an, dass große Goldproduzenten bei den aktuellen Spotpreisen bereits kräftige Cashflow-Renditen erwirtschaften, während die Kosteninflation trotz steigender Goldpreise beherrschbar bleibt. Zwar steigen auch die Förderkosten, jedoch deutlich langsamer als der Goldpreis selbst – wodurch sich die Margen der Minenbetreiber ausweiten lassen. Daher sind die Experten gerade für die großen Goldminenkonzerne bullish. Für die Citi sind Newmont sowie Agnico Eagle Mines derzeit die bevorzugten Werte innerhalb dieses Sektors. Beide Aktien sind indes Mitglied im Index Best of Gold Miners.
Zudem hebt Citi hervor, dass große Goldunternehmen weiterhin eine überzeugende Kapitalallokation verfolgen, indem sie Investitionen in den eigenen Betrieb mit Ausschüttungen an die Aktionäre in Einklang bringen. Besonders wichtig sei dabei die Rückführung von Kapital an die Anteilseigner: Dividendenrenditen unterscheiden Minenaktien vom bloßen Besitz von physischem Gold und bieten zusätzlichen Schutz nach unten, sollte der Goldpreis fallen – vergleichbar mit der Situation zwischen 2012 und 2016.
Die Aussichten für den Goldpreis bleiben gut, dementsprechend gut sind auch die Perspektiven für die im Best of Gold Miners Index vertretenen Goldproduzenten. Für konservativ ausgerichtete Anleger bietet sich das Indexzertifikat mit der WKN DA0AAY an. Mutige können auch auf spekulativere Produkte setzen.
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