In meinem Shortseller-Börsenbrief machte ich in der Ausgabe vom 23. Januar 2020 auf Seite 9 auf eine brisante Aussage von Paul Tudor Jones aufmerksam. Zitat: „Jones führte auf CNBC aus, dass ein Auslöser für einen massiven Rücksetzer an den Aktienmärkten das Coronavirus in China sein könnte.“ Vor wenigen Wochen hat sich der legendäre Hedgefonds-Manager in seinem Podcast „Invest With The Best“ erneut zu Wort gemeldet und vor der extrem hohen Bewertung des US-Aktienmarktes gewarnt.
Als möglichen Auslöser für massive Kursrücksetzer nennt Jones eine Welle großer Börsengänge. Entscheidend könnte der Zeitpunkt werden, an dem Firmeninsider ihre Aktien nach Ablauf der Sperrfristen verkaufen können. Sowohl während des Oktober-Crashs im Jahr 1987 als auch im Zuge des 2020er-„Corona“-Crashs erzielte der Anlageguru mit Short-Wetten auf die Aktienmärkte enorme Gewinne.
Aber auch Starinvestor Steve Eisman warnt jetzt vor den Auswirkungen der neuen Mega-Börsengänge. Denn die Nasdaq streicht dafür nicht nur die bisherigen Free-Float-Mindestanforderungen von 10 Prozent zusammen, sondern will neue Mega Caps – nach SpaceX steht jetzt auch OpenAI in den Startlöchern – in den Indizes mit dem Dreifachen der Gesamtbewertung ihres Streubesitzes allokieren. Eisman hatte im Jahr 2008 erfolgreich gegen den US-Häusermarkt gewettet.
Ebenfalls brisant: Wealspring Asset Management erklärte vor wenigen Tagen laut einem Investorenbrief, dass globale KI-Aktien zu einer „Superblase“ geworden seien und der „Zusammenbruch womöglich nicht mehr fern“ sei. Yang Dong, der Gründer der Investmentgesellschaft, hatte den Aktienmarkt-Hochpunkt im Jahr 2007 rechtzeitig vorhergesagt und damals vor einer großen Finanzkrise gewarnt. Meine Meinung: Potenzielle Mega-Gewinnchancen gibt es jetzt nicht im KI-Sektor, sondern in einem anderen Bereich. Weitere Infos dazu sind in meinem neuen Report enthalten.
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