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DAX mit neuem Rekord: Außerdem E.on, ThyssenKrupp, Apple, Infineon, Fraport und Munich Re im Fokus

DAX mit neuem Rekord:  Außerdem E.on, ThyssenKrupp, Apple, Infineon, Fraport und Munich Re im Fokus
Foto: Börsenmedien AG
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Jochen Kauper 02.12.2013, 11:00 ‧ Jochen Kauper
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Der DAX setzt seine Rekordtour am Montag fort. Nach einem holprigen Start markierte der deutsche Leitindex bei 9424,83 Punkten eine neue Bestmarke. Dennoch ist die Zurückhaltung bei den Marktteilnehmern spürbar. „Angesichts der unter dem Strich schwächeren Vorgaben aus den USA und Asien sind beim DAX zum Wochenstart keine großen Sprünge zu erwarten“, sagte Investmentanalyst Wolfgang Albrecht von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Die Jahresendrallye sei aber nach wie vor intakt.


E.on erwartet Anstieg beim Strompreis
Die schwarz-roten Koalitionspläne führen nach Ansicht des Eon-Vorstandschefs Johannes Teyssen zu steigenden Strompreisen. "Der Rückgang der Großhandelspreise wird bei weitem nicht ausreichen, um den absehbaren weiteren Anstieg der übrigen Preisbestandteile zu kompensieren", sagte Teyssen der "Rheinischen Post" (Samstag).


ThyssenKrupp: Stahlwerkverkauf wird rückabgewickelt; Kapitalerhöhung
Händlern zufolge will ThyssenKrupp Teile des Verkaufs der Edelstahlsparte an den finnischen Wettbewerber Outokumpu rückabwickeln. Der angeschlagene Industriekonzern plant zudem eine Kapitalerhöhung. Die Kapitalerhöhung könnte bis zu zehn Prozent des gezeichneten Kapitals erreichen. Außerdem wird nach langen Verhandlungen das Stahlwerk im US-Bundesstaat Alabama verkauft. Käufer ist für einen Preis von 1,55 Milliarden Dollar (1,14 Mrd Euro) ein Konsortium aus den Stahlkonzernen ArcelorMittal und Nippon Steel.


Fraport auf Expansionskurs im Ausland
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hält nach dem geplatzten Einstieg am Airport von Rio de Janeiro weiter nach Zukäufen im Ausland Ausschau. "Wir bleiben geduldig und beobachten den Markt mit großer Aufmerksamkeit", sagte Finanzchef Matthias Zieschang der "Börsen-Zeitung" (Samstag).


Infineon: Wichtige Chartmarken
Die Aktie des Chipherstellers Infineon hat die Hürde im Bereich von 7,35 Euro hinter sich gelassen – nachhaltig ist der Ausbruch allerdings noch nicht. Für die kurzfristige Entwicklung ist es wichtig, dass der Titel jetzt die Marke 7,50 Euro in Angriff nimmt.
Das nächste Ziel läge darüber bei 7,70 Euro. Aus charttechnischer Sicht ist die Aktie jetzt allerdings auf den kurzfristigen Aufwärtstrend zurückgekommen und sollte in den nächsten Tagen schnell weiter zulegen, andernfalls könnte der Titel auch in eine Seitwärtsbewegung über der 7,35-Euro-Marke übergehen.


Munich Re: Keine Angst vor Negativzinsen
Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re fürchtet mögliche Negativzinsen der Europäischen Zentralbank nicht. "Wir haben am kurzen Ende der Zinsen ja heute schon negative Realzinsen", sagte Konzernchef Nikolaus von Bomhard dem Berliner "Tagesspiegel" (Montag). "So gesehen macht es keinen so großen Unterschied mehr, ob eine Bank bei der EZB, wenn sie dort Geld einlegt, keine Zinsen bekommt oder sogar ein bisschen bezahlen muss." Der Schritt hätte vor allem Symbolcharakter.


Apple: Der große Weihnachtsgewinner 
Hauptverantwortlich für die zuletzt deutlich höheren Kurse bei Apple waren erste Indikationen des laufenden US-Weihnachtsgeschäftes, das traditionell am "Black Friday" begann. Beim Einzelhändler Target war Apples iPad das mit Abstand meistgekaufte Produkt. 8,2 Prozent der gesamten Verkaufserlöse von Target entfielen auf das Apple iPad Air 16GB, weitere 7,5 Prozent auf das iPad Mini 16GB und immerhin noch 2,4 Prozent auf das iPAd Air 32GB. Erst auf dem vierten Platz der Target-Hitliste landete mit einem Kopfhörer von Beat by Dr. Dre das erste Nicht-Apple-Produkt. Vom Mitbewerber Samsung tauchten in den Top20 lediglich zwei Fernsehgeräte auf, aber keine Tablet-Computer.
Obwohl die Target-Verkaufsliste nur aufgrund von 3.000 befragten Personen erstellt wurde und daher nicht als repräsentativ bezeichnet werden kann, so gibt sie zumindest einen Trend vor. Und der spricht eindeutig für Apple. Das gilt auch für den Kursverlauf der Aktie. Sowohl fundamental als auch charttechnisch ist mit weiteren Kurssteigerungen zu rechnen.

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