02.02.2015 Maximilian Steppan

DAX mit gutem Wochenstart: Infineon, Gazprom, Solarworld, Dow Jones, Lufthansa und KUKA im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Der deutsche Leitindex zeigt sich zur Hälfte des Handelstages unbeeindruckt von der politischen Entwicklung in Griechenland und notiert mit 0,11 Prozent im Plus bei 10.705 Punkten

Chart-Check Infineon: Die Luft wird dünn
Seit Wochen kennt die Infineon-Aktie nur eine Richtung und steigt von einem Hoch zum Nächsten. Zuletzt hat der Chiphersteller zudem starke Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2015 präsentiert. Nach der Rallye droht nun jedoch vorerst die Gefahr einer Konsolidierung.

Gazprom: Kreditrating "AAA"!?
Während die bekannten US-Ratingagenturen sich zuletzt bezüglich Gazproms Kreditwürdigkeit eher besorgt gezeigt haben, ist die Bilanz des russischen Gasriesen nach Ansicht der chinesischen Ratingagentur Dagong Global Credit Rating überaus solide. Daher vergeben sie Gazprom glatt ein AAA-Rating.

Solarworld-Aktie im Plus: Überraschung oder Bluff?
Deutsche Solaraktien werden rar. Die Solar Fabrik AG hat jüngst ein Insolvenzverfahren beantragt. Verbliebene wie SMA Solar enttäuschen seit Jahren ihre Aktionäre. Auch Solarworld stand lange in der Kritik (siehe: „Chef Asbeck ist sauer“) und verfehlte seine Ziele. Doch am Montag legte Solarworld Absatzahlen vor, die über den eigenen Erwartungen lagen.

Schock für die Börse: Falscher Sieger beim Super Bowl
70.288 im Stadion, rund 100 Millionen Amerikaner vor dem Fernseher. Der Super Bowl ist eines der sportlichen Großereignisse in den USA. Das dramatische Finale am Sonntag gewannen die New England Patriots – und das ist Pech für die Börsianer.

Lufthansa-Aktie unter Druck: Die Ereignisse überschlagen sich
Im Blickpunkt der Marktteilnehmer stehen am Montag die Papiere der Lufthansa. Die Aktie führt im frühen Handel die Verliererliste im DAX an. Für Verunsicherung sorgen Berichte über Klagen gegen ein Luftfracht-Kartell und einem möglichen Streik der Flugbegleiter.

Mehr Roboter für VW Golf, Passat und Co: KUKA-Aktie profitiert von Megatrend
Roboter können nicht nur Rasenmähen oder Fenster putzen, sondern auch Autos bauen. Alleine bei der Fertigung der Mercedes-A-Klasse stehen 330 KUKA-Roboter am Fließband, um pro Auto 3.900 Schweißpunkte an 290 verschiedenen Blechteilen zu setzen. Und es werden immer mehr. Jetzt meldete sich auch KUKA-Kunde Volkswagen zu Wort. Die vor zwei Jahren bestellten 6.000 Roboter für die Produktion des Passat in Zwickau oder des Audi A4 in Ingolstadt waren erst der Anfang.

(mit Material von dpa-AFX)