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07.05.2014 Florian Söllner

DAX erholt sich: Henkel, AOL, Gazprom, Sky, Commerzbank und Dialog im Fokus

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DAX

Der DAX hat am Mittwochnachmittag keine klare Richtung gefunden. Einem verhaltenen Start angesichts enttäuschender deutscher Auftragseingänge folgte zwischenzeitlich eine deutliche Erholung, bevor der deutsche Leitindex am Nachmittag mit einer schwachen Wall Street erneut abrutschte. Zuletzt stand indes wieder ein Plus von 0,41 Prozent auf 9507 Punkte zu Buche.

Händler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner sagte, der Dax sei "ein Gefangener zwischen den derzeitigen Dauerthemen Ukraine-Krise und US-Handel". Die Halbwertszeiten der jeweiligen Themen würden immer kürzer. Nach der kurzzeitigen Euphorie über eine eventuelle politische Lösung des Konflikts in der Ukraine schauten die Anleger wieder auf die Handelsentwicklung in den USA und bekämen "Angst vor der eigenen Courage".

Henkel überrascht

Topgewinner im DAX ist Henkel mit Plus 5,2 Prozent. Der starke Euro und die Ukraine-Krise machen dem Konsumgüterhersteller Henkel Sorgen. Doch der Gewinnentwicklung beim Hersteller von Persil, Pril und Pritt können sie bislang wenig anhaben. Im ersten Quartal 2014 stieg das auf die Henkel-Aktionäre entfallende Nettoergebnis des Markenartiklers um 14,2 Prozent auf 449 Millionen Euro.

AOL enttäuscht brutal

Galoppierende Kosten haben dem Internet-Urgestein AOL den Jahresauftakt gründlich verhagelt. Im ersten Quartal brach der Gewinn um beinahe zwei Drittel auf 9,3 Millionen Dollar ein.

Gazprom: Ausbruch geglückt

Die Anteile von Gazprom können auch im heutigen Handel wieder deutlich zulegen. Einige Marktteilnehmer führen dies auf die mittlerweile etwas gemäßigtere Rhetorik und die Hoffnungen auf ernsthafte Friedensgespräche im Ukraine-Konflikt zurück.

Sky Deutschland weiter auf Wachstumskurs

Sky Deutschland hat die Zahlen für die ersten drei Monate des laufenden Jahres präsentiert. Der Bezahlsender aus Unterföhring hat im operativen Geschäft Verluste geschrieben. Dank steigender Kundenzahlen und dem Verkauf von zusätzlichen Produkten bleibt der vom Medienunternehmer Rupert Murdoch kontrollierte Sender aber auf Wachstumskurs.

Commerzbank-Zahlen verfehlen Erwartungen 

Die Commerzbank hat zu Jahresbeginn ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Allerdings verfehlte das seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Kreditinstitut die Erwartungen der Analysten. Müssen Aktionäre jetzt befürchten, dass wichtige Unterstützungen gebrochen werden?

Dialog Semiconductor: Erwartungen übertroffen

Der als Zulieferer des Computer- und Handykonzerns Apple geltende Konzern steigerte den Umsatz im ersten Quartal auf 221 Millionen Dollar (158,9 Millionen Euro) und damit im Vorjahresvergleich um fast ein Viertel. Das war mehr als Analysten erwartet hatten. Der Überschuss stieg dank steigender Gewinnspannen um 43 Prozent auf 14,1 Millionen Dollar.

(Mit Material von dpa-AFX)

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