27.11.2014 Stefan Sommer

DAX bleibt auf Rekordkurs: Deutsche Telekom, RWE, Gazprom im Fokus

-%
DAX
Trendthema

Die Bestmarke des DAX von gut 10.050 Punkten wackelt immer stärker. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Donnerstagmorgen 0,31 Prozent höher auf 9.946 Punkte. Damit deutet sich der bereits elfte Gewinntag in Folge an. Die Vorgaben aus Übersee sind durchaus positiv. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial legte seit dem Xetra-Schluss am Mittwoch moderat zu. Die Börsen Asiens präsentierten sich allerdings uneinheitlich.

Experten sehen die Hoffnung auf eine noch weitere Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) als einen wesentlichen Treiber der jüngsten Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt. Angesichts dieser Spekulationen dürften die Investoren im Handelsverlauf genau auf die anstehenden Daten zu den deutschen Verbraucherpreisen achten, sagte IG-Marktstratege Stan Shamu. Zudem stehen Arbeitslosenzahlen sowie das Gfk-Konsumklima aus Deutschland auf der Agenda.

Deutsche Telekom: Verkauf könnte scheitern – Aktie dreht dennoch auf

Die T-Aktie setzt ihre Rallye fort. Spekulationen, dass die Bonner und der französischen Telekommunikationskonzern Orange das britische Mobilfunkgeschäft an die BT Group verkaufen könnten gab dem Titel zuletzt Rückenwind. Auch die Analysten würden diesen Schritt begrüßen äußern aber Zweifel.

RWE-Aktie: Das sagen die Analysten

Die Aktien von RWE haben am Mittwoch zu den Gewinnern im DAX gezählt. Seit Jahresbeginn hat sicher der Titel allerdings unterdurchschnittlich entwickelt. Dem Versorger machen die Kosten für die Energiewende zu schaffen. Nun haben die Analysten den DAX-Konzern auf einem Kapitalmarkttag erneut unter die Lupe genommen.

Gazprom: Auch die Türkei fordert einen Rabatt

Der Fracking-Boom in den USA hat nicht nur negativen Einfluss auf den Ölpreis, sondern natürlich auch auf den Gaspreis. Dementsprechend musste Gazprom in den vergangenen Jahren bereits einigen wichtigen Abnehmern wie etwa E.on Rabatte geben. Nun hat auch die Türkei offen gefordert, in Zukunft einen geringeren Preis für russisches Erdgas zu bezahlen.

(Mit Material von dpa-AFX)