16.01.2014 Stefan Limmer

Euro/US-Dollar: US-Wirtschaft nimmt weiter Fahrt auf

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HSBC Knock-Out EU...
Trendthema

Der Euro notiert im frühen Handel stärker und hat die 1,36-Dollar-Marke wieder zurückerobert. Starke US-Konjunkturdaten setzten die europäische Leitwährung am gestrigen Mittwoch unter Druck. Der Empire-State-Index ist im Januar überraschend stark auf 12,51 Zähler gestiegen. Analysten hatten im Vorfeld mit einem deutlich geringeren Anstieg des Stimmungsindikators auf nur 3,50 Punkte gerechnet.

Moderates Wachstum

Laut dem jüngsten Daten des Beige Book, einem Konjunkturbericht der Fed, befindet sich die US-Wirtschaft weiterhin auf einem moderaten Wachstumskurs. Für die meisten Regionen sei der Wachstumsausblick positiv, schreibt die Fed. In vielen Bezirken hätten die Einzelhändler über bessere Geschäfte berichtet. Auch bei den Dienstleistern sei es überwiegend besser gelaufen, die Industrieproduktion sei weiter gewachsen. Die Lage am einst krisengeschüttelten Häusermarkt habe sich erneut verbessert, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich.

Dabeibleiben

Rutscht der Euro erneut unter die 1,36-Dollar-Marke, rückt als nächstes das Bewegungstief bei 1,3550 Dollar in den Blick. Darunter wäre der Weg bis 1,34 Dollar frei. Anleger, die der Short-Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind (WKN: TB1 GV6/Kaufkurs: 8,07 Euro) bleiben daher investiert.

(mit Material von dpa-AFX)