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14.04.2014 Stefan Limmer

Euro/US-Dollar: Eskaliert die Ukraine-Krise?

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Zum Wochenbeginn gerät der Euro unter Druck. Für Unsicherheit unter den Marktteilnehmern sorgen Bedenken um die Ukraine und Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi zur Geldpolitik im Euroraum.

In der Ostukraine spitzt sich die Lage weiterhin gefährlich zu. Am Montagmorgen endete ein Ultimatum der Übergangsregierung in Kiew an die prorussischen Separatisten, die Waffen niederzulegen und die besetzten Verwaltungsgebäude zu räumen. Der Konflikt treibt Investoren am Devisenmarkt in sichere Häfen wie den Dollar oder den Yen. 

Der Euro bekommt zudem Gegenwind durch die Geldpolitik. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Samstag noch einmal klargemacht, dass die Währungshüter die aktuelle Euro-Stärke mit Argusaugen betrachten. Am Sonntag legte EZB-Direktor Benoit Coeure nach. Er bekräftigte die Entschlossenheit, im Kampf gegen eine drohende Deflation im großen Stil Wertpapiere vom Markt zu nehmen. 

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Mit dem Ausbruch über den horizontalen Widerstand bei 1,38 Dollar wurde die Luft für die Bären zuletzt dünner. Die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheitsfaktoren in der Eurozone bleiben jedoch hoch. Anleger, die der Short-Empfehlung des AKTONÄR mit der WKN CK1 FW3 gefolgt sind, bleiben daher vorerst investiert und beachten den Stopp bei 8,50 Euro im Schein.

(mit Material von dpa-AFX)

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