19.09.2014 Thomas Bergmann

DAX-Check: Freudensprung nach Schottland-Referendum

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DAX

Der DAX startet heute Morgen - am großen Verfallstag - mit deutlichen Aufschlägen in den Handel. Die Erleichterung über den Ausgang des Schottland-Referendums ist bei den Börsianern groß. Durch den Kursanstieg hat der DAX einen weiteren wichtigen Widerstand geknackt.

Schottland bleibt britisch

Der Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich beflügelt den deutschen Aktienmarkt. Wären die Befürworter der Unabhängigkeit erfolgreich gewesen, hätte dies möglicherweise erhebliche Auswirkungen etwa auf den britischen Finanzmarkt, die Europäische Union und die Nato gehabt.

So steht der DAX kurz vor 9:00 Uhr bei 9.857 Zählern - so hoch wie seit Mitte Juli nicht mehr. Der DAX hat damit nicht nur das Zwischenhoch bei 9.775 Punkten aus dem Weg geräumt, sondern auch den wichtigen Widerstand bei 9.800 Zählern überwunden.

Widerstandsbereich um 9.900 Punkte

Für einen neuen Anlauf auf die alten Hochs bei 10.000 Punkten muss der deutsche Leitindex nur noch über den Bereich von 9.871 bis 9.900 Punkten klettern. Anschließend wäre der Weg bis zum Allzeithoch bei 10.050,98 Zählern frei.

Wer ein Haar in der Suppe sucht, findet dies in dem Gap, mit dem der DAX heute Morgen eröffnet. In den nächsten Tagen wird sich aber herausstellen, ob es sich um ein sogenanntes Runaway-Gap handelt, oder um eines von der Sorte, die schnell wieder geschlossen werden. Gut möglich, dass nach dem starken Anstieg der Index das Ausbruchsniveau bei 9.800 Punkten noch einmal von oben her testen wird.

Stopp nachziehen

Anleger, die im empfohlenen DAX Turbo-Call mit der WKN DZN 253 (Kaufkurs: 7,15 Euro) investiert sind, sollten den Stopp knapp unterhalb der 9.800-Punkte-Marke bei 9.760 Zählern platzieren.

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