Die Rekordfahrt der Aktie ist zwar verschoben, trotzdem gibt es keine Zweifel: Beim KI-Superstar Nvidia laufen die Geschäfte auf vollen Touren. Der Konzern hat ein Luxusproblem: Er würde gerne mehr Chips verkaufen, aber es gibt nicht genug Produktionskapazitäten. Eine Studie zeigt weitere Wachstumschancen für Nvidia.
- Nvidia verdient nach wie vor prächtig.
- Es gibt noch viel Spielraum für weiteres Wachstum.
- Die Aktie ist immer noch günstig zu haben.
Da staunten selbst die Bullen: Beim Analysten-Call gab Nvidia erstmals einen Ausblick auf ein kommendes Geschäftsjahr ab. Das Unternehmen erwartet für 2028 (das Geschäftsjahr endet bei Nvidia im Januar) ein Umsatzwachstum von 70 Prozent. „Das ist wirklich interessant“, so Wall-Street-Kenner Shay Boloor. „Das Management war der Ansicht, dass die Schätzungen der Analysten am Markt niedrig genug waren, um die Planung der Lieferkette tatsächlich zu verzerren.“ Der Ausblick auf 2028 diene also nicht nur dazu, die Erwartungen der Anleger neu zu justieren. „Er ist auch eine Botschaft an das Halbleiter-Ökosystem, sich auf eine deutlich größere Nachfragekurve einzustellen.“
Nvidia wächst nicht nur beim Umsatz weiterhin dramatisch, sondern verdient auch prächtig, weil der Konzern die Produktion ausgelagert hat. Im zweiten Quartal belief sich der Nettogewinn auf 59,7 Milliarden Dollar. Das ist mehr, als Apple, Walmart, Coca-Cola, Procter & Gamble, PepsiCo, Walt Disney, McDonald’s, Costco, General Motors, Nike, Starbucks und UPS zusammen 57,9 Milliarden Dollar verdient haben.
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