Mercedes-Benz hat mit den Zahlen für das Jahr 2025 Investoren und Analysten nicht überzeugt. Der Umsatz 2025 ging um 9,2 Prozent auf rund 132 Milliarden Euro zurück, das Konzernergebnis fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 5,3 Milliarden Euro fast um die Hälfte niedriger aus. Die Aktie konnte sich nach einem zwischenzeitlichen Rücksetzer wieder erholen. Wie geht es mit dem Papier von Mercedes-Benz weiter?
Die Zahlen für das Jahr 2025 fielen enttäuschend aus. Auch der Ausblick ließ viele Wünsche offen. Mercedes-Benz geht mit einer defensiven Prognose in das laufende Geschäftsjahr. In der Auto-Sparte wird lediglich mit einer Marge zwischen drei und fünf Prozent gerechnet. Analysten hatten für 2026 bisher einen Wert von 5,8 Prozent auf dem Zettel. Erst im Jahr 2027 will CEO Ola Källenius wieder zweistellige Margen in Angriff nehmen.
Auch diejenigen Anleger, die Mercedes vor allem wegen der attraktiven Ausschüttungen im Depot haben, müssen sich mit einem Tick weniger zufriedengeben. Die Dividende wird von 4,30 Euro auf 3,50 Euro gekürzt.
„2025 ist auch ein Jahr der Erkenntnis für Mercedes gewesen. Källenius hat erkannt, dass ohne Einstiegsfahrzeuge – sprich A-Klasse – der Konzern verwundbar ist. Umgesetzt wurde die Entscheidung, dass man Produktionskosten im Blick hat und daher in Ungarn die nächste A-Klasse baut. Erkannt wurde, dass Elektroautos und Verbrenner sich im Antrieb wesentlich unterscheiden, aber nicht im Design der Modelle. Also auch hier eine völlige neue Ausrichtung“, sagt Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research.
Heute, 14:25