Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat im dritten Quartal abgeliefert und zieht davon. Der Umsatz kletterte um 39 Prozent auf 24,4 Milliarden Dollar und lag damit 1,8 Milliarden über den Konsensschätzungen. Die Zugpferde bleiben Mounjaro mit 10,7 Milliarden Dollar (plus 65 Prozent) und Zepbound mit 5,4 Milliarden Dollar (plus 49 Prozent). Die Aktie legte am Donnerstag mehr als sieben Prozent zu und markierte ein neues Rekordhoch.
Spannend ist das landesweite Zugangsprogramm GLP-1 Bridge für ältere Medicare-Patienten. Sieben von zehn Teilnehmern greifen dort zu einem Lilly-Präparat, der Rest geht an Novo. Rund 80 Prozent der Nutzer sind neu in der Inkretin-Therapie. Allerdings setzen etwa 75 Prozent auf Spritzen, was das Management auf die hohe Wirksamkeitslatte von Zepbound zurückführt.
Unterm Strich hebt Lilly die Umsatzprognose auf 91 bis 92 Milliarden Dollar an, ein Plus von 5,5 Milliarden Dollar im Mittel.
Doch nicht alles läuft bei Eli Lilly so rund wie gehofft. DER AKTIONÄR wirft einen Blick darauf und hier auch auf den europäischen Konkurrenten Novo Nordisk.
Heute, 08:04
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