Es ist eine Zahl, die in dieser Woche in den Research-Abteilungen der Krypto-Branche für Gesprächsstoff sorgt: Die 90-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und Gold ist Ende August auf den höchsten Stand seit 2020 geklettert. Anders gesagt: Die älteste Wertaufbewahrung der Welt und die jüngste bewegen sich derzeit fast im Gleichschritt – und das ausgerechnet in einer Phase, in der am US-Anleihemarkt die Nerven blank liegen.
Für Bitcoin-Anleger ist das auf den ersten Blick eine sehr gute Nachricht. Denn die Erzählung vom "digitalen Gold" war zuletzt vor allem eines: eine Erzählung. In den vergangenen Jahren hat sich Bitcoin in Stressphasen meist wie ein gehebelter Nasdaq-Trade verhalten – runter, wenn Tech-Aktien fielen, rauf, wenn die Risikofreude zurückkam. Genau dieses Muster scheint gerade zu brechen. Ein prominenter Research-Chef spricht bereits von Bitcoin als "verstärkter Version von Gold".
Doch es gibt eine gewichtige Gegenstimme. Ein renommierter On-Chain-Analysedienst hat sich die historischen Parallelen angesehen – und kommt zu einem deutlich unbequemeren Schluss, was die Haltbarkeit dieser Entkopplung angeht.
Heute, 14:10
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