Sieben neue Highflyer: Nach Apple, Tesla & Co
11.02.2020 Leon Müller

Wirecard-Aktie: Das sollten Sie gesehen haben

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Wirecard

Wirecard-Aktien verteuern sich auch am Dienstag in einem freundlichen Marktumfeld und steigen über die Marke von 140 Euro. In wenigen Tagen wird der Zahlungsdienstleister aus Aschheim bei München seine Zahlen zum zurückliegenden Quartal präsentieren. Eine Grafik sollten Anleger kennen und gesehen haben.

Analystenkommentare rufen bei Anlegern regelmäßig heftige Gefühle aus. Die einen lehnen sie ab, ignorieren sie. Die anderen finden Bestätigung in ihnen. Ganz gleich zu welcher Gruppe man sich selbst zählt: Selten sind sich Analysten bei einem Wertpapier so einig wie bei der Aktie des Zahlungsdienstleisters Wirecard.

Kaum eine Aktie im DAX bietet ein aus Analystensicht so freundliches Profil wie die Aktie von Wirecard. (Klicken Sie auf die Grafik für weitere Details.)

Ein Blick auf die AKTIONÄR-Kursziel-Trends für die Aktie von Wirecard macht deutlich: Hier traut sich kein Analyst aus der Reihe zu tanzen. In den vergangenen Monaten sprach lediglich ein Investmentbanker eine Verkaufsempfehlung aus. Analyst Adithya Metuku von der Bank of America schrieb in einer Studie Anfang Oktober, ihm fehle mit Blick auf die Wachstumstreiber Klarheit. Bis heute ist er der einzige Analyst, der die Aktie mit "Underperform" einstuft. Sein Kursziel damals: 120 Euro.

Gegenüber der Konkurrenz von Adyen und Worldline sind die Papiere von Wirecard immer noch sehr günstig.

Hauck & Aufhäuser

Kaufen, kaufen, halten

Ansonsten überwiegen Kaufempfehlungen eindeutig. Gleich ob Hauck & Aufhäuser, Goldman Sachs, Berenberg oder Morgan Stanley – sie alle empfehlen die Aktie zum Kauf. Und sehen den fairen Wert teils drastisch oberhalb der aktuellen Notiz. Erstgenannte beispielsweise bei 270 Euro. Die Übersicht, die Sie hier finden, wird Bullen Freude bereiten.

Wirecard (WKN: 747206)

Wirecard zählt ohne jeden Zweifel zu den unter Analysten beliebtesten Aktien im Auswahlindex DAX. Gleichwohl ist der Titel auch einer der heißesten. DER AKTIONÄR hat das Papier im April 2019 in sein Aktien-Musterdepot aufgenommen und ist entsprechend bullish für den Titel, der aufgrund der Angriffe der Financial Times eher spekulativ einzuschätzen ist.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

Buchtipp: Die Geschichte der Spekulationsblasen

Eigentlich sind wir alle ziemlich schlau. Nur das mit dem Geld klappt nicht so recht … und manchmal geht es sogar richtig schief. Doch warum nur? Mit „Die Geschichte der Spekulationsblasen“ macht sich John Kenneth Galbraith, einer der ganz großen Ökonomen des 20. Jahrhunderts, auf die Suche nach der Antwort. Und er sucht an den richtigen Stellen – den Finanz­katas­trophen der letzten vier Jahrhunderte: der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts, der Südseeblase im 18. Jahrhundert, den Hochrisiko-Anleihen im 20. Jahrhundert. Mit Geist und Witz erklärt Gal­braith die psychologischen Mechanismen hinter diesen Blasen … damit der Leser sie durchschaut und sich dagegen wappnen kann. Dieses Meisterwerk zum Thema Finanzpsychologie war vergriffen und wird nun im Börsenbuchverlag wieder aufgelegt.

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Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-677-6