03.01.2019 Michel Doepke

Wasserstoff-Geheimtipp Hexagon Composites: Der Druck steigt

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Trendthema

Nächster Auftrag für den AKTIONÄR-Hot-Stock Hexagon Composites: Die US-Tochter Hexagon Lincoln kann eine neue Order von Certarus im Gegenwert von 8,1 Millionen Dollar verbuchen. Die Norweger sollen TITAN-Transportmodule für Biomethan (CNG) liefern. Damit unterstützt Hexagon Composites die Expansion von Certarus in Kanada und den USA. Gerade in Nordamerika besteht immenses Wachstumspotenzial – sowohl im Bereich CNG als auch Wasserstoff.

Die saubere Alternative

Dass CNG in den USA seinen Platz gefunden hat, zeigt die Strategie von Verbio. Der deutsche Hersteller von Biokrafstoffen expandiert nach Nordamerika – aufgrund eines besseren Marktumfeldes. Verbio-CEO Claus Sauter kommentierte diesen Schritt in einer Pressemitteilung: "Im Unterschied zu Deutschland und Europa ist die politische Akzeptanz für Biokraftstoffe in den USA groß. Bereits für 2018 ist die Zielvorgabe für fortschrittliche Biokraftstoffe in den USA mehr als 20-mal so hoch wie das Ziel der EU für 2030! Außerdem sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen langfristig angelegt und stabil. Das gibt Investitionssicherheit."

Gerade im Schwerlastverkehr kommt CNG, aber auch Flüssigerdgas (LNG) immer besser an. Dies untermauert eine Studie des international tätigen Ingenieur- und Bauunternehmens CDM Smith.

Hexagon Composites profitiert an mehreren Fronten

Die anziehende Nachfrage nach CNG-Antrieben lässt auch den Transport und die Bereitstellung von Biomethan steigen. Mobile Transportlösungen für CNG, aber auch Wasserstoff hat Hexagon Composites im Portfolio. Dass die Norweger eine hervorragende Technologie besitzen, zeigt der jüngste "Meilenstein", den das Unternehmen vermelden konnte: Die DOT-Genehmigung. Damit darf Hexagon Composites in ihren Hochdruckbehältern mit 500 und 950 bar Wasserstoff und andere Gase (zum Beispiel CNG) in den USA transportieren.

Nicht minder spannend: Das Joint Venture Hyon, an dem Hexagon Composites, Nel und PowerCell zu gleichen Teilen beteiligt sind. Vor Kurzem erhielt das Gemeinschaftsunternehmen Zuschläge eines norwegischen Förderprogramms.

 Aktie bleibt ein spekulativer Kauf

Bei Hexagon Composites setzt sich der positive Newsflow der letzten Wochen damit fort. Der große Befreiungsschlag ist jedoch bisher ausgeblieben. Daher ergibt sich für spekulativ ausgerichtete Anleger eine Kaufchance, zur Absicherung der Position dient ein Stopp bei 2,00 Euro. Denn der Druck steigt – auf die Bären.