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09.01.2018 Jochen Kauper

VW und Nvidia – gut für die Aktie

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VW wird gemeinsam mit dem Chiphersteller Nvidia Künstliche Intelligenz (KI) in die Autos packen. Bedeutet: KI-Funktionen wie Gesichtserkennung zum Entriegeln des Fahrzeugs von außen, ein Warnsignal für Fahrräder, Gestenerkennung für Bedienelemente, natürliche Spracherkennung für eine einwandfreie Sprachsteuerung und Blickverfolgung für Warnungen bei Ablenkung des Fahrers werden dann möglich sein.

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 „Künstliche Intelligenz revolutioniert das Auto“, sagt VW-Markenchef Herbert Diess. „Schon in wenigen Jahren wird jedes neue Fahrzeug über KI-Assistenten für Sprache und Gesten-, Gesichtserkennung oder Augmented Reality verfügen“, sagt Nvidia-Gründer Jensen Huang.

Spannende Partnerschaft

Vor allem für VW macht der Deal Sinn und schafft Potenzial. VW ist am schnellsten unter den traditionellen Autobauern geworden, was den Wandel hin Mobilitätsanbieter betrifft.

Die Aktie sieht ebenfalls spannend aus. Es bleibt dabei: Knackt das Papier die hartnäckige Widerstandszone um 179 Euro, ist der Weg bis 200 Euro plus X frei. Goldman Sachs hat sich erst vor wenigen Tagen besonders bullish für die VW-Aktie gezeigt. Analyst Stefan Burgstaller hält Kurse von 250 Euro für möglich.

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Buchtipp: Der Freiheitshandel

„Wandel durch Handel“, so lautet die Devise, mit der deutsche Unternehmen (gute) Geschäfte mit Diktatoren und Diktaturen machen. Mathias Döpfner hat als junger Journalist diese Devise aus dem Mund von Kanzler Kohl höchstpersönlich gehört. Es hat sich jedoch gezeigt: Dadurch verändert sich nichts zum Besseren, ganz im Gegenteil. Deutschland, der Westen, wir alle machen uns vielmehr von Diktaturen abhängig und damit mitschuldig an Menschenrechtsverletzungen, Gewalt gegen die eigene Bevölkerung, gegen Journalisten, die nur die Wahrheit herausfinden und darüber berichten wollen. Spektakuläre Fälle wie der von Jamal Khashoggi oder Deniz Yücel zeigen: Wir müssen unsere (Handels-)Strategie im Umgang mit Despoten und Diktatoren überdenken.

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