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11.08.2014 Jochen Kauper

VW-Aktie: Die nächste Hiobsbotschaft

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Volkswagen hat in Nordamerika insgesamt mehrere hunderttausend Fahrzeuge zurückgerufen. Wegen Problemen mit Benzinpumpen und Zündschlössern will VW 151.389 Autos des Tiguan aus den Modelljahren 2009 bis 2014 untersuchen lassen, erklärte das Unternehmen am Samstag. Kurz zuvor hatte der Konzern mitgeteilt, die Rückrufe bei Routan-Minivans um 18.500 Wagen auszuweiten. Beim Tiguan können Mängel an den Benzinpumpen den Motor direkt nach dem Start abwürgen, was Volkswagen zufolge eine potenzielle Crash-Gefahr birgt. Bei den Minivans droht sogar ein Kontrollverlust in voller Fahrt: Fehlerhafte Zündschlüssel könnten auf holprigen Wegen in die Aus-Position zurückspringen.

Experte warnt
Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer warnte, dass der zunehmende Einsatz von Gleichteil-Strategien die Zahl der Rückrufe in den kommenden Jahren weiter erhöhen könnte. Wenn identische Komponenten in verschiedenen Karosserievarianten verbaut würden, spare dies zwar Kosten, könne aber auch zu Problemen an den "Schnittstellen" der Systeme führen, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Die Hersteller seien sich der Risiken jedoch bewusst und informierten die Kunden vor allem in den USA bereits sehr viel transparenter.

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Halten
Die Rückrufaktion wird das Image von Volkswagen in den USA weiter beschädigen. Ohnehin kämpft der Autobauer seit mehreren Monaten mit rückläufigen Verkäufen in Amerika. Dennoch, grundsätzlich sollte die VW-Aktie das Schlimmste hinter sich haben. Winterkorn hat ein Milliarden-Sparprogramm angekündigt um die Rendite-Ziele 2018 zu erreichen. Zudem wurde der Produktionsvorstand entlassen. Die Aktie bleibt eine Halteposition

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