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17.07.2020 Carsten Kaletta

Volkswagen: Daimler und China schieben VW an

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Volkswagen Vz.

VW bekommt heute unerwartet Rückenwind von der Konkurrenz: So hat der deutsche Mitbewerber Daimler mit überraschend starken Zahlen fürs zweite Quartal aufgewartet. Das nährt die Zuversicht der Anleger auf ein ebenfalls gutes Ergebnis des Wolfsburger Autobauers für die vergangenen drei Monate. Und dazu kommt noch eine weitere positive Meldung aus China, die der Aktie guttut.

So läuft es für VW im Reich der Mitte offenbar wieder rund. "Alle unsere Marken schlagen sich ziemlich gut", sagte Stephan Wöllenstein, Chef von VW in China, am Freitag vor Journalisten in Peking. Er gehe davon aus, dass die VW-Gruppe in der zweiten Jahreshälfte wieder ähnlich abschneiden werde wie im zweiten Halbjahr 2019.

Trotz der beachtlichen Erholung wird es laut Wöllenstein nicht zu schaffen sein, sämtliche Einbußen bis zum Jahresende aufzuholen. Man erwarte für das Gesamtjahr ein Minus beim Absatz im einstelligen Bereich. Allerdings werde Volkswagen wahrscheinlich Marktanteile gewinnen, da sich der Gesamtmarkt in China schwächer entwickle als VW.

VW hat in dem Land Gemeinschaftsunternehmen mit lokalen Partnern, darunter SAIC Motor, FAW Group und JAC. Für den Wolfsburger Autobauer ist China der wichtigste Auslandsmarkt.

DER AKTIONÄR ist weiterhin positiv für VW gestimmt. Das Kursziel lautet nach wie vor 180 Euro. Bereits positionierte Anleger bleiben dabei. Potenzielle Investoren warten auf jeden Fall den heutigen Tag ab, ob das Papier den Widerstand im Bereich von 145 Euro auf Schlusskurs-Basis überwindet. Ein neues Kaufsignal wird allerdings erst generiert, sobald die Aktie die 200-Tage-Linie bei 150,58 nimmt.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

(Mit Material von dpa-AFX)