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03.10.2021 Michael Schröder

Varta-Aktie: Das Schlussquartal hat begonnen – jetzt kurzfristig einsteigen?

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Varta

Die Varta-Aktie ist bei den heimischen Anlegern sehr beliebt. Über die operative Entwicklung und die Aussichten des Batterieherstellers hat DER AKTIONÄR daher zuletzt eingehend berichtet. Neuigkeiten vom Unternehmen sind derzeit Mangelware. Im angeschlagenen Marktumfeld ist die Aktie deutlich zurückgefallen. Ist der Akku leer, oder hat die Aktie genug Power für ein Comeback im Schlussquartal?

Es ist kein Geheimnis: Die weltweite Nachfrage nach wieder aufladbaren Mikrobatterien wird in den kommenden Jahren weiter dynamisch steigen. Die Unterhaltungselektronik wird einen großen Teil dazu beitragen. Neben seiner starken Positionierung im Bereich der Mikrobatterien für Hörgeräte verfügt Varta über eine hohe Expertise bei wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterien für Hightech-Consumerprodukte, vor allem für kabellose Kopfhörer.

Damit verdient Varta viel Geld und baut die eigenen Produktionskapazitäten dementsprechend aus. Mit der neuen Anlage in Nördlingen (Bayern) steigt die Kapazität auf bis zu 400 Millionen der gefragten Knopfzellen pro Jahr.

Varta (WKN: A0TGJ5)

Schlussendlich ist die Hauptfrage bei Varta, ob das Unternehmen die hohen Margen in diesem Geschäft nachhaltig halten kann. Erste Experten befürchten, dass der Konzern bei seinem hohen Marktanteil für die Kopfhörer-Akkus künftig Federn lassen muss, weil asiatische Produzenten bei den Kunden besser ankommen könnten.

Zum größten Wachstumstreiber bei dem Batteriehersteller avanciert aber die E-Mobilität. Intelligente Batterielösungen sind der Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität. Gefragt sind eine hohe Energiedichte, Schnellladefähigkeit und Flexibilität in der Bauweise. Mit der V4Drive-Hochleistungsbatterie hat Varta ein Produkt entwickelt, um von diesem Trend zu profitieren.

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