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Unilever: Eine sichere Aktie für unsichere Zeiten

Unilever: Eine sichere Aktie für unsichere Zeiten
Foto: Börsenmedien AG
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Thorsten Küfner 31.05.2018, 10:40 Thorsten Küfner

Wegen der Ängste vor einer neuen Eurokrise ging es mit vielen Aktienkursen in den letzten Handelstagen kräftig bergab. Eine Aktie, die sich robust gezeigt hat, ist Unilever. Ohnehin ist der britisch-niederländische Konsum- und Nahrungsmittelriese eine sehr attraktive und solide Beimischung für jedes Depot.

Denn die Menschheit wächst und wächst und benötigt daher Tag für Tag mehr Lebensmittel. Zudem steigt auch der Wohlstand in vielen Regionen der Welt. Die Menschen dort leisten sich mehr und mehr Markenprodukte. Zudem steigt der Bedarf an Haushaltsreinigern, Waschmitteln oder Körperpflegeprodukten beständig. Dies sind natürlich gute Voraussetzungen für Lebensmittel- und Konsumgüterhersteller wie etwa Unilever. Der niederländisch-britische Mischkonzern verfügt über ein sehr breites Portfolio aus Lebensmittelmarken (beispielsweise Knorr, Langnese, Bertolli), Reinigungsmitteln (etwa Coral, Domestos, Viss) oder Kosmetikartikeln (unter anderem Axe, Dove, Si­gnal). Und gegenüber den Rivalen wie Nestlé, Danone oder Kraft Heinz hat Unilever einen gewaltigen Vorteil: eine sehr starke Stellung in den Emerging Markets.

Kräftiges Wachstum in Asien und Afrika
2017 erlöste Unilever 23,3 Milliarden Euro in Asien und Afrika. Dies war wesentlich mehr, als in Amerika (17,5 Milliarden Euro) oder Europa (12,9 Milliarden Euro) umgesetzt wurde, und entspricht einem Anteil von 43,4 Prozent am Konzernumsatz. Zum Vergleich: Bei Kraft Heinz sind es beispielsweise nur 12,6 Prozent. Da anders als in den größtenteils bereits gesättigten Märkten Nordamerikas und Europas in den Schwellenländern auch für die kommenden Jahre mit deutlich wachsenden Kon­sumaus­gaben gerechnet wird, erscheint Unilever derzeit am besten aufgestellt zu sein. Kein Wunder, dass Warren Buffett mit seiner Beteiligung Kraft Heinz bereits 2017 die Fühler nach dem Unternehmen ausstreckte. Unilever-Chef Paul Polman lehnte allerdings ab. Er sieht für seinen Konzern noch weitaus größeres Potenzial als die damals gebotenen umgerechnet 41 Euro je Aktie. Bisher hat er damit absolut recht.

Quelle: Börsenmedien AG

Anleger können bei der Aktie von Unilever nach wie vor zugreifen. Entscheiden Sie sich indes für die „britischen“ Unilever-Anteile mit der ISIN GB00B10RZP78 fällt auch keinerlei Quellensteuer bei der Dividende an.

Dieser Artikel war Teil der Titelstory „Das perfekte Depot“ aus Ausgabe 19/2018.

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