Am Mittwoch vor US-Börsenstart legt Uber Technologies seine Bücher für das dritte Quartal offen. Der Termin ist brisant. Nur wenige Tage zuvor kündigte der Erzrivale DoorDash den Kauf des Lieferdienstes Instacart für rund 17 Milliarden Dollar an. Die Messlatte für Uber liegt nun hoch.
Die Analysten erwarten ein solides operatives Wachstum. Bei den Bruttobuchungen liegt der Konsens bei 59,8 Milliarden Dollar. Das Fahrdienst-Segment Mobility soll 29,9 Milliarden Dollar beisteuern, während die Sparte Delivery auf 28,4 Milliarden Dollar taxiert wird. Für das Frachtgeschäft Uber Freight rechnen Experten mit 1,48 Milliarden Dollar.
Der Umsatz dürfte nach Schätzungen 14,7 Milliarden Dollar erreichen. Beim bereinigten operativen Gewinn (EBITDA) rechnen die Marktbeobachter mit 2,93 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steht ein erwarteter bereinigter Nettogewinn von 1,78 Milliarden Dollar oder 0,87 Dollar je Aktie. Die Zahl der Fahrten soll bei 4,12 Milliarden liegen, getragen von monatlich rund 215 Millionen aktiven Nutzern.
Für das vierte Quartal peilt der Markt Bruttobuchungen von 64,3 Milliarden Dollar und ein bereinigtes EBITDA von 3,15 Milliarden Dollar an. Im Gesamtjahr stünde damit ein bereinigtes EBITDA von 11,4 Milliarden Dollar in den Büchern.
Mega-Deal von DoorDash bringt Unruhe
Der starke Quartalsbericht von DoorDash aus der Vorwoche sorgt zunächst für Rückenwind. Der Grund: Die Nachfrage nach Lieferdiensten in den USA bleibt hoch und profitabel. Doch der Zusammenschluss von DoorDash und Instacart schafft einen neuen Giganten im Lebensmittel-Liefergeschäft.
Heute, 10:45
Bei Google bevorzugen