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Trump und Xi: Giganten dank Nvidia, Baidu! Deutschland nur KI‑Zwerg

Trump und Xi: Giganten dank Nvidia, Baidu! Deutschland nur KI‑Zwerg
Foto: Grok / HSR
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Florian Söllner Heute, 14:27 Florian Söllner

Ein KI-Experte warnt: Deutschland fällt meilenweit hinter den USA zurück. Der Abstand zu KI-Giganten wie Nvidia, Amazon und Alphabet wird täglich größer – auch weil die Deutschen besonders ängstlich auf Humanoide und KI reagieren.

Trump landet in diesen Stunden mit Jensen Huang in China, um Xi Jinping die „Öffnung“ seines Landes vorzuschlagen, damit die „brillanten Menschen die Magie entfalten“ und ihr Land auf ein „noch höheres Level“ heben.

Einen Hauch dieses Zaubers spürte ich 2024 in Guangzhou, dem China-Silicon-Valley. Baidu-Robotaxis hatten ihre Kinderkrankheiten, doch wurden genutzt. Die Flugdrohne knirschte, doch hob mit uns ab und Xiaomi-Mitarbeiter rasten ohne langes Zögern spontan mit uns und dem SU7 durch die Stadt.

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Quelle: Grok / HSR

Und China will mehr: Bis 2030 soll die Künstliche Intelligenz (mit Modellen der Deptot-2030-Firmen Baidu, Alibaba) 90 Prozent der Wirtschaft durchdringen. Dafür werden schnell und unkompliziert KI-Rechenzentren gebaut. Während Deutschland wegen jahrelanger Genehmigungsphasen bis 2030 nur 20 Milliarden Dollar KI-Investitionen voranbringen dürfte, stemmt das auf BIP-Basis fünf Mal so große China mit 500 Milliarden 25-mal mehr! Wow. Wir legen im Depot 2030 bei einem großen KI-Gewinner aus China nach – dieser könnte künftig China-KI-Chips für China bauen Morgan Stanley glaubt an eine schnelle Verdopplung der Eigenversorgung – siehe Tweet.

Und Deutschland: Dessen Compute-Power ist KI-Experte Ole Lehmann zufolge zwergenhaft gegenüber den USA.

(Dieser Artikel ist im AKTIONÄR HSR18/2026 erschienen und aktualisiert)

Er schreibt auf x: „Die gesamte Rechenzentrumskapazität Deutschlands im Bereich KI beträgt weniger als die Hälfte der Kapazität eines einzigen Standorts, der derzeit in Texas gebaut wird. Wir verfügen landesweit über eine Rechenzentrumskapazität von 530 Megawatt für KI-Systeme. Die USA verfügen über 8,2 Gigawatt. Das ist die 15-fache Rechenleistung in einem Land mit nur der vierfachen Einwohnerzahl. „

Manche sagen, deutsche Unternehmen könnten Rechenkapazität einfach bei AWS mieten? Problem: „Genau diese Logik hatte Deutschland zwei Jahrzehnte lang auf russisches Gas angewendet.“ Man wird politisch erpressbar.

Trotz hoher C02-Belastung des Stroms in Deutschland in Relation zu Frankreich kostet Industriestrom 0,16 bis 0,18 US-Dollar pro kWh, verglichen mit etwa 0,08 US-Dollar in Texas. Für einen Campus mit 1 GW Leistung bedeute dies zusätzliche Stromkosten von 700 bis 900 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Auch die German Angst vor Fortschritt und der KI wird zum Problem: „Deutschland hat in den letzten 3 Monaten 3 KI-Rechenzentrumsprojekte in Folge abgelehnt.“ Beispiel: „Groß-Gerau, Februar: Vantage Data Centers, € 2,5 Milliarden, 174 MW. Vom Gemeinderat mit 18 zu 14 Stimmen abgelehnt.“

Depot 2030 (Stand 4. Mai)

Das Depot 2030 hat gerade die 500-Prozent-Marke dank Fokus aus US-Player wie Nvidia, Bloom und neuen Investments in China-Player geknackt. Nun gibt es einen neuen Kauf: Einen direkten Profiteur des rasant wachsenden US-KI-Start-ups Anthropic.

80-mal mehr Umsatz als im Vorjahr!

Kein KI-Unternehmen wächst schneller als Anthropic. Claude-Chef Dario Amodei sagte jüngst: Man hätte mit einem 10-fachen Wachstum gerechnet, doch nun gehe man auf den Faktor 80 bei der KI-Nutzung zu. Und quasi wöchentlich legt das KI-Start-up nach.

Neu: Anthropic-Profiteur im Depot 2030

Zu unserem Glück im Depot 2030 fehlte noch ein direkter Profiteur des OpenAI-Rivalen Anthropic. Diesen haben wir nun gefunden. Eine US-Cloudfirma meldete, neuer Kunde sei ein „führender Anbieter von Frontier-Modellen“. Laut Berichten handelt es sich dabei tatsächlich um Anthropic. Das KI-Wunderkind soll schon 900 Milliarden Dollar vorbörslich wert sein – unser neuer Depot-2030-Favorit ist vergleichsweise moderate 19 Milliarden Dollar schwer. Wir kaufen den Anthropic-Partner neu fürs Depot 2030! Einfach hier für alle Transaktionen und Details freischalten.

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Depot 2030 (Auszug)
Depot 2030

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.

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Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Baidu.

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Buchtipp: Superagency: Wenn Künstliche Intelligenz zum Alltag wird

KI? Von ihr drohen uns natürlich auch Gefahren, aber … es gibt so vieles, was uns begeistern sollte: personalisierter Unterricht für jedes Kind durch KI-Tutoren; Forscher finden Heilmittel für Krankheiten wie Alzheimer und Krebs; KI-Berater helfen den Menschen, sich in komplexen Systemen zurechtzu­finden und ihre Ziele zu erreichen. Die KI-Insider Hoffman und Beato – der eine ein legendärer Silicon-Valley-Investor, der andere seit 30 Jahren journalistischer Chronist – bieten eine fantasievolle und positive Sicht auf die Möglichkeiten, die die KI der Menschheit eröffnet. In vielen Bereichen werden mit ihrer Hilfe Durchbrüche möglich, von denen wir heute nicht einmal zu träumen wagen. Ein Plädoyer für gesunden Optimismus in Sachen KI.

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Autoren: Hoffman, Reid Beato, Greg
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