Der französische Energieriese TotalEnergies hat im dritten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Der bereinigte Nettogewinn erhöhte sich um 127 Prozent auf 9,1 Milliarden US-Dollar und lag damit klar über den Analystenschätzungen von durchschnittlich 8,3 Milliarden Dollar. Der französische Energiekonzern hält an seinen Aktienrückkäufen fest.
Demnach sind für das laufende vierte Quartal Rückkäufe im Wert von 2,5 Milliarden Dollar vorgesehen. Ein weiteres Programm mit demselben Volumen soll Anfang 2027 folgen.
Zum Ergebnis trugen vor allem die durch den Krieg zwischen den USA und Israel gegen den Iran gestiegenen Öl- und Gaspreise bei. Besonders stark entwickelte sich das Raffineriegeschäft: Der Gewinn der Sparte verfünffachte sich auf 3,6 Milliarden Dollar. Nach Angaben von Vorstandschef Patrick Pouyanné half ein um knapp zehn Prozent höherer Durchsatz dabei, die außergewöhnlich hohen Raffineriemargen in Europa und weltweit zu nutzen.
Auch das Flüssigerdgasgeschäft (LNG) lieferte einen kräftigen Beitrag und erwirtschaftete 1,9 Milliarden Dollar. Der Konkurrent Shell hatte ebenfalls einen überraschend hohen Quartalsgewinn vorgelegt.
Die Aktie von TotalEnergies kann im Zuge der starken Zahlen im heutigen Handel erneut deutlich zulegen. So ist der Kurs der Dividendentitel nun erstmals in der Börsenhistorie auf mehr als 85 Euro geklettert.
DER AKTIONÄR bleibt für seine Alt-Empfehlung weiterhin bullish gestimmt. Denn die anhaltend hohen Öl- und Gaspreise sowie die üppigen Raffineriemargen lassen die Kasse beim Energieriesen TotalEnergies sprudeln. Die Aktie des sehr stark aufgestellten französischen Unternehmens ist daher in dieser Woche auf ein neues Allzeithoch geklettert. Die immer noch relativ günstig bewertete Dividendenperle bleibt ein Kauf. Der Stoppkurs sollte bei 61,00 Euro belassen werden.
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