Kalte Dusche für die Aktionäre des Baugeräteherstellers Caterpillar. Das im Dow Jones gelistete Unternehmen kann am Donnerstag mit den Zahlen zum dritten Quartal die Markterwartungen bei den wichtigsten Kennziffern zwar übertreffen. Dennoch reagiert der Kapitalmarkt verschnupft. Anleger strafen die Aktie in einer ersten Reaktion mit einem Minus von zehn Prozent ab.
Im Vergleich zum Vorjahr steigerten die Amerikaner den Umsatz um 17 Prozent auf 20,7 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt nur 20,5 Milliarden Dollar erwartet. Caterpillar konnte zwischen Juli und September die operative Marge um 310 Basispunkte auf 20,4 Prozent steigern.
Das wiederum schlug sich in der Ergebnisentwicklung nieder. Der bereinigte Gewinn je Aktie schoss um 45 Prozent auf 7,20 Dollar nach oben. Der Markt kalkulierte im Vorfeld des Quartalsberichts nur mit einem bereinigten Ergebnis von 7,08 Dollar pro Papier.
„Unsere Ergebnisse für das dritte Quartal spiegeln die Stabilität unserer Endmärkte wider, die sich in starken Auftragseingängen und einem Rekordauftragsbestand zeigen“, so Caterpillar-Chef Joe Creed. „Unser Team setzt unsere strategischen Prioritäten in einem dynamischen Umfeld weiterhin konsequent um und schafft damit die Voraussetzungen für ein starkes Gesamtjahr, während wir gleichzeitig langfristigen Mehrwert für unsere Kunden und Aktionäre schaffen.“
Der weltgrößte Baumaschinenhersteller profitiert vom Megatrend KI. Maschinen können produktiver arbeiten und der Verkauf von lukrativen Serviceleistungen kann angekurbelt werden. Unter anderem arbeitet Caterpillar mit keinem geringeren als Nvidia zusammen, um KI direkt auf Maschinen einzusetzen. Zudem vertreibt die Firma Generatoren, Großmotoren und Gasturbinen.
Caterpillar hat ein ordentliches Quartal abgeliefert, die Markterwartungen allerdings nicht deutlich übertroffen. Das reicht in einem Markt mit hohen Bewertungen des Öfteren nicht aus. Charttechnisch trübt sich das Bild beim Dow-Jones-Titel nun merklich ein. Ein Einstieg drängt sich zurzeit nicht auf.
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