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24.04.2017 Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Viel passiert - wie geht es jetzt weiter?

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ThyssenKrupp

Bei ThyssenKrupp ist derzeit einiges los. Nach der Frankreich-Wahl kann die DAX-Aktie wieder zulegen. Im Fokus stehen aber nach wie vor das Stahlgeschäft und der Korvetten-Auftrag. Während der Konzern einerseits auf Unterstützung durch die Regierung hofft, droht andererseits ein Streit mit dem Bund.

In der Stahlbranche dreht sich derzeit alles um die protektionistische Haltung der USA. Es wird befürchtet, dass sich die Überkapazitäten in Europa dadurch noch verschärfen. Die deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat US-Präsident Trump nun gewarnt, dass protektionistische Tendenzen keine Lösung sind. Die Überkapazitäten seien vielmehr ein globales Problem: "Wir brauchen einen unverzerrten und fairen Wettbewerb im internationalen Stahlhandel." Auch die Regierungen von Japan und China haben sich der deutschen Warnung inzwischen angeschlossen.

Probleme gibt es zudem bei ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS). Gemeinsam mit Lürssen hat TKMS einen Milliardenauftrag über fünf neue Korvetten bekommen. Der geforderte Preis von 2,9 Milliarden Euro wurde von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen aber strikt abgelehnt. Der Bund hatte lediglich Kosten von 1,5 Milliarden Euro eingeplant. Nun stehen harte Verhandlungen an, um sich zeitnah auf einen Abschluss einigen zu können.

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Stopp beachten

Die Euphorie nach der Frankreich-Wahl treibt auch die ThyssenKrupp-Aktie wieder an. Die Probleme in der Stahlbranche und der Poker um den Korvetten-Auftrag drücken aber auf die Stimmung. Nach wie vor gilt: Eine Stahlfusion mit Tata würde der Aktie neuen Schwung verleihen. Investierte Anleger bleiben an Bord und beachten den Stoppkurs bei 19,50 Euro.

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