Am Mittwoch kam mit TK Accelis die nächste Tochter von Thyssenkrupp an die Börse. Das sorgte über den reinen Wert der Abspaltung hinaus für deutliche Verluste bei der Mutter. Auf dem Weg zur Industrieholding plant der MDAX-Konzern dennoch bereits weitere Schritte. Auch die Stahlsparte soll den Weg in die Eigenständigkeit finden.
Nach wie vor notiert die Aktie von Thyssenkrupp rund zehn Prozent unter dem rechnerischen Abschlage, der sich durch das Accelis-Spin-off ergeben hat. Accelis selbst notiert nach einem zunächst noch starken ersten Handelsstunden mittlerweile ebenfalls unter dem ersten Xetra-Kurs von Mittwoch bei 27,80 Euro.
Die ersten Analysten sprechen der Aktie allerdings Potenzial zu. Berenberg setzt auf steigende Profitabilität durch die Eigenständigkeit und sieht das Kursziel bei 37 Euro. Die Deutsche Bank lobt die Anlagestory, die sich weg vom reinen Metallhandel und hin zum profitableren Komplettservice entwickelt hat. Fairer Wert: 40 Euro je Aktie.
Heute, 13:58
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