+++ Verdoppeln Sie Ihr Geld bis Jahresende +++

ThyssenKrupp: Ramsch, oder etwa doch nicht?

ThyssenKrupp: Ramsch, oder etwa doch nicht?
Foto: Börsenmedien AG
thyssenkrupp AG - %
Markus Bußler 05.12.2013, 15:20 ‧ Markus Bußler
Logo: DER AKTIONÄRJetzt bei Google bevorzugen
Top-Analysen. Direkt für Sie. Bei Google.
  • Unsere Analysen ganz oben bei Google
  • Kostenlos schneller informiert
  • Jederzeit anpassbar

Die Kapitalerhöhung ist allmählich verdaut. Es herrscht endlich Gewissheit über die Zukunft von Steel America. Eigentlich könnte sich der Vorstand wieder dem Tagesgeschäft annehmen. Doch auch heute gibt es wieder schlechte Nachrichten für das Unternehmen.

Trotz der Kapitalerhöhung zu Wochenbeginn verlor das Unternehmen am Donnerstag auch bei der letzten großen Ratingagentur den Investmentstatus. Fitch senkte seine Einschätzung von "BBB-" auf "BB+". Damit notiert ThyssenKrupp nun bei allen drei international wichtigen Ratingagenturen auf Ramschniveau. Das heißt, dass die Bonitätsexperten ein erhöhtes Ausfallrisiko bei Anleihen des Konzerns sehen.


Zu niedriger Verkaufserlös

Die Fitch-Experten begründeten ihren Schritt unter anderem mit dem aus ihrer Sicht überraschend niedrigen Erlös beim angekündigten Verkauf des Stahlwerks im US-Bundesstaat Alabama. Zudem kritisierten sie, dass der Konzern auf dem Werk in Brasilien, dem eigentlichen Verlustbringer in der Übersee-Stahlsparte, sitzenbleibt. Deshalb hielt Fitch den Ausblick auf negativ. Damit drohen weitere Abstufungen.

ThyssenKrupp steckt seit geraumer Zeit in der Krise. Etwas Abhilfe schaffte die Kapitalerhöhung von Montag auf Dienstag, die knapp 900 Millionen Euro brutto in die Kassen spülte. Das Geld will der Konzern unter anderem zum Abbau der Schulden nutzen und das dünne Eigenkapital stärken. Im vergangenen Geschäftsjahr (Ende September) stand unter dem Strich ein Verlust von 1,5 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote war auf nur noch 7,1 Prozent gesunken.

Quelle: Börsenmedien AG

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Meinung: Die Aktie von ThyssenKrupp ist nichts für schwache Nerven. Allerdings hat sich das Unternehmen mit der Kapitalerhöhung Zeit erkauft. Und die muss der Vorstand jetzt nutzen. Gelingt dies, sind deutlich höhere Kurse möglich. DER AKTIONÄR sieht das erste Ziel bei 19,50 Euro.

(mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
ThyssenKrupp - €
DAX - Pkt.

Aktuelle Ausgabe

Das starke Quartal kommt: 5 Aktien für den Börsen-Endspurt

Nr. 41/26 8,90 €
Paypal Sofortkauf Im Shop kaufen Sie erhalten einen Download-Link per E-Mail. Außerdem können Sie gekaufte E-Paper in Ihrem Konto herunterladen.

Buchtipp: Magier der Märkte: Die nächste Generation

Die legendäre „Market Wizards“-Reihe kehrt zurück und richtet den Fokus auf eine neue Generation von Ausnahme-Tradern. Jack D. Schwager, die Legende in Sachen Trading-Interviews, entschlüsselt zusammen mit seinem Co-Autor George Coyle die Geheimnisse der Akteure, die in den komplexen Märkten der Gegenwart astronomische Renditen erzielen. Vom ehemaligen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter, der 5.000 Dollar in über 100 Millionen verwandelte, bis hin zu algorithmischen Strategen – dieses Buch zeigt, dass Erfolg an der Börse kein Zufall, sondern das Ergebnis von Methode und mentaler Stärke ist. Es liefert tiefe Einblicke in individuelle Handelsstrategien, hocheffizientes Risikomanagement und die unverzichtbare psychologische Diszi­plin. Genau das Richtige für alle, die das Handwerk des Tradings von den Besten der Welt lernen wollen.

Magier der Märkte: Die nächste Generation

Autoren: Schwager, Jack D. Coyle, George F.
Seitenanzahl: 496
Erscheinungstermin: 17.09.2026
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-68932-118-5

Preis: 39,90 €