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06.12.2019 Lars Friedrich

Tesla: Peinlich-Prognosen von Morgan Stanley – Kursziel schwankt zwischen 500 und 10 Dollar

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Tesla

Kaum eine Aktie polarisiert so sehr wie Tesla. Einige Analysten glauben, dass sich der Kurs vervielfachen kann. Andere geben Pleitevorhersagen heraus. Und dann ist da noch Morgan Stanley: Die Experten der einflussreichen US-Bank machen es sich einfach – und stellen Szenarien für alle möglichen Fälle auf.

Momentan billigt Analyst Adam Jonas der Tesla-Aktie im besten Fall ein Kursziel von 500 Dollar (zuvor: 440 Dollar) zu. Voraussetzung sei, dass der Cybertruck ein Erfolg werde und die Verkäufe in China anziehen.

Jonas‘ normales Kursziel für die kommenden zwölf Monate liegt dagegen weiter bei 250 Dollar. Das entspricht rund einem Viertel Abwärtspotenzial. Jonas schrieb: „Wir sind auf einen potenziellen Anstieg des Sentiments im ersten Halbjahr 2020 vorbereitet, bezweifeln aber die Nachhaltigkeit.“

Im Mai sahen die Kursziele noch folgendermaßen aus: 230 Dollar (normal), Bull-Case: 391 Dollar und das Negativ-Ziel wurde von 97 auf zehn Dollar gesenkt.

Im Juni äußerte sich Jonas so: „Wir glauben weiterhin, dass Tesla fundamental überbewertet, aber potenziell strategisch unterbewertet ist.“ Im Klartext: Tesla ist zu teuer, könnte den Preis aber irgendwann mehr als rechtfertigen. Anders gesagt: Keine Ahnung, ob die Aktie kaufenswert ist.

DER AKTIONÄR hat die Aktie im September während der Korrektur bei 210 Euro empfohlen. Tesla ist seitdem mehr als 40 Prozent gestiegen. Eine aktuelle Einschätzung finden Sie in Ausgabe 50/19 (erhältlich als E-Paper oder ab heute am Kiosk).

Tesla (WKN: A1CX3T)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Tesla.

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