Hier wird Geschichte geschrieben. Nicht verpassen!
14.01.2020 Florian Söllner

Tesla = Bitcoin und Gefahr für Volkswagen und BMW?

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Tesla

Die Party der Tesla-Bullen wird immer lauter. Die Aktie schießt über 500 Dollar und macht Tesla an der Börse mit einer Marktkapitalisierung von über 90 Milliarden US-Dollar wertvoller als den gesamten Volkswagen-Konzern. Gegrillt werden dabei Shortseller wie Mark Spiegel, die nun zur Verlustvermeidung ihre leerverkauften Aktien eindecken und unfreiwillig für weiteren Kursauftrieb sorgen. 

Einige fühlen sich sogar an den legendären Short-Squeeze bei Volkswagen erinnert, der die Aktie 2008 kurzfristig über 400 Prozent nach oben springen ließ und zu spektakulären Pleiten von Shortsellern geführt hatte. Auch die Bewertung von Tesla entfernt sich von den aktuellen Geschäftszahlen. Der US-Autobauer wird bewertet wie Volkswagen, die mehr als 20-mal so viele Fahrzeuge baut und ab 2023 auch 1,5 Millionen Elektroautos von Marken wie Porsche, Audi oder Seat in den Markt drücken will. Für Mark Spiegel ist daher klar: „Tesla = Bitcoin“.

Tesla (WKN: A1CX3T)

Gefahr für BMW und Co

Auch Analysten sind von der Geschwindigkeit des Kursanstieges überrascht. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 348 Dollar, während der Kurs schon bei 525 Dollar notiert. Doch einige korrigieren nun ihre Einschätzung und finden plausible Erklärungen für die enorme Performance. Jefferies etwa hat das Kursziel von 400 auf 600 angehoben. Auch Oppenheimer bessert nach und gibt nach zuvor 385 Dollar nun ein Kursziel von 612 Dollar aus. Die Analysten loben vor allem, dass Tesla aus seinen Fehlern gelernt habe, großen Mut habe und die „größeren Ambitionen“ als die Konkurrenz, die nun einer „existenzbedrohenden Gefahr“ ausgesetzt seien, wenn sie sich nicht schneller bewegen und mehr auf Innovationen setzen. Elon Musk wirbt gleichzeitig erneut für eine Neuerung: „Teslas werden bald zu den Menschen sprechen“, so der Tesla-Chef.

Nach dem schönen und klaren Chart-Kaufsignal und Ausbruch auf ein neues Hoch stehen die charttechnischen Vorzeichen für die AKTIONÄR-Print-Empfehlung (Das Kursziel von 450 Euro ist erreicht) auf grün. Aber nach dem anfänglichen gesunden Momentum baut sich allmählich eine überkaufte Situation auf, in die sich per Neukauf nur noch erfahrene Trader, die den Absprung nicht verpassen, begeben sollten.

Übrigens: Natürlich hinkt der Vergleich einer (Krypto-)Währung zu einer operativ tätigen Firma. Beim Bitcoin ist eine fundamentale Annäherung noch schwieriger als bei einem Unternehmen. Eine Parallele gibt es jedoch: Hohe Kursgewinne und – gerade beim Bitcoin – frische Kaufsignale im Chart, wie auch im neuen AKTIONÄR TV dargelegt wird:

Bitcoin und Wasserstoff-Depot-2030


Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Tesla.

Buchtipp: Die Tesla-Methode

Jeweils für einige Jahrzehnte waren Autobauer wie Ford oder Toyota das Maß aller Dinge – dann kam Tesla und übernahm mit seinen zukunftsweisenden Methoden das Ruder. Teslas Marketing-, Produktions-, Vertriebs- und Technologiestrategien verändern eine ganze Branche. Sie sind völlig anders – und extrem erfolgreich. Michaël Valentin hat sowohl diesen durch neue Technologien hervorgerufenen Wandel wie auch Tesla selbst genauer unter die Lupe genommen. Dabei hat er sieben Prinzipien entdeckt, die er als entscheidend für Teslas Erfolg identifiziert. Und er erklärt, wie andere Firmenlenker – nicht nur aus der Automobilbranche – die Tesla-Methode erfolgreich in ihrem Unternehmen implementieren können. Ein Buch nicht nur für Tesla-Fans, sondern für alle, die ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen wollen!

Autoren: Valentin, Michael
Seitenanzahl: 280
Erscheinungstermin: 14.01.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-714-8