SpaceX wird noch optimistischer, das Ziel beim jährlich wiederkehrenden Umsatz noch in diesem Jahr die Marke von 100 Milliarden Dollar zu erreichen. Finanzvorstand Bret Johnsen sagte auf der Communacopia-and-Technology-Konferenz von Goldman Sachs, der Raumfahrtkonzern habe eine weitere Vereinbarung zur Bereitstellung von Rechenkapazitäten geschlossen.
Ein neuer Vertrag über KI-Rechenleistung habe die Zuversicht gestärkt. Der nicht genannte Kunde soll ab Dezember monatlich 1,11 Milliarden Dollar zahlen. Das wären rund 13 Milliarden Dollar jährlich. SpaceX unterhält Abkommen bereits mit Alphabet und Anthropic. Konzernchef Elon Musk hatte zudem erklärt, dass für SpaceX bis 2030 ein Umsatz von einer Billion Dollar nicht ausgeschlossen sei.
Peter Diamandis von der X Prize Foundation traut dem Unternehmen sogar eine Bewertung von zehn Billionen Dollar zu. Er begründete dies mit Musks Plänen, mithilfe von SpaceX eine Infrastruktur von zivilisatorischer Bedeutung aufzubauen.
Bis Ende 2026 will SpaceX etwas mehr als zwei Gigawatt installiert haben, 2027 sind fünf bis zehn Gigawatt geplant. Da Strom für KI-Rechenzentren zunehmend zum Engpass wird, prüft SpaceX auch Rechenleistung im Orbit.
Auch bei Starlink gibt es Neuigkeiten. SpaceX stellte die vierte Generation seines Routers vor. Sie soll höhere Spitzengeschwindigkeiten ermöglichen und in stark ausgelasteten Gebieten für bessere Verbindungen sorgen. Das Gerät ist wasserbeständig und unterstützt Wi-Fi 7. Anwohner im Umfeld der geplanten SpaceX-Basis Starbase Louisiana sollen Starlink künftig zum halben Preis erhalten.
Langfristig will SpaceX KI-Rechenzentren im All betreiben. Erste Satelliten sollen im kommenden Jahr starten, größere Einsätze 2028 folgen.
Die Aktie von SpaceX hat am Donnerstag nachbörslich weitere 0,9 Prozent zugelegt auf 149,48 Dollar. Den Weltraum erobern, die Erde dank Starlink umfassend vernetzen und die Künstliche Intelligenz revolutionieren: SpaceX ist die größte 3er-Kombiwette auf das Genie Elon Musk. DER AKTIONÄR setzt im AKTIONÄR-Depot auf einen weiteren Kursanstieg. Die Aktie ist ein Kauf.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SpaceX.
Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SpaceX.
Aktien der SpaceX befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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